Apple gibt 3,4 Milliarden US-Dollar für die Forschung und Entwicklung im ersten Fiskalquartal 2018 aus

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Wie üblich intensiviert Apple im ersten Quartal des Geschäftsjahres im Bereich der Forschung und Entwicklung (F&E) seine Bemühungen. So investierte Apple im ersten Fiskalquartal 2018 mehr als 3,4 Milliarden US-Dollar für Neueinstellungen und Projekte, die das Unternehmen in einem schnelllebigen Technologie-Markt wettbewerbsfähig halten sollen.

Forschung und Entwicklung

Die F&E-Ausgaben von Apple in Höhe von 3,4 Milliarden US-Dollar machten 4 Prozent des Nettoumsatzes des Unternehmens für den Dreimonatszeitraum aus, der im Dezember endete. Somit hat Apple erneut seine Ausgaben in dem Bereich gesteigert.

Wie AppleInsider berichtet, führt Apple das Wachstum auf Neueinstellungen und Ausgaben im Zusammenhang neuer Entwicklungen zurück. Wie erwartet, werden die Projekte nicht detailliert aufgeführt. Apple deutet jedoch an, dass man sich auf die Entwicklung von „neuen und aktualisierten Produkten sowie Dienstleistungen“ konzentriert, die für die Kerngeschäftsstrategie des Unternehmens von zentraler Bedeutung sein sollen.

Wenn Apple den aktuellen Kurs beibehält, ist man auf dem Weg bis Ende 2018 weit über 10 Milliarden US-Dollar für das Engagement in der Forschung und Entwicklung auszugeben. Das Gebiet hat in den letzten Jahren bei Apple stark an Bedeutung gewonnen. So hatte man erst 2016 die 10-Milliarden-Marke geknackt, was 5 Prozent des Jahres-Gesamtumsatzes ausmachte. Im Vergleich dazu hatte Apple in den Jahren 2014 und 2015 jeweils 3 Prozent des Nettoumsatzes für F&E-Aktivitäten bereitgestellt.

An was arbeitet Apple?

Die Ausgaben für die Forschung und Entwicklung werden für Projekte eingesetzt, die über die routinemäßige Produktwartung hinausgehen. Zu den Forschungsgebieten gehören unter anderem die, derzeit auf das ARKit beschränkten, Augmented-Reality-Anwendungen. Diese könnten in den kommenden Monaten oder Jahren neue Hardwarekategorien hervorbringen. So gab es schon vermehrt Gerüchte bezüglich einer AR-Brille von Apple.

Andere Investitionen umfassen die Überreste von „Project Titan“. Das Projekt war Apples Versuch, eine selbstfahrende Auto-Plattform von Grund auf neu zu entwickeln. Die Initiative wurde jedoch in den letzten Jahren zurückgeschraubt und konzentriert sich nun auf die Entwicklung autonomer Fahrtechnologien unter Verwendung spezieller Sensorausrüstung und Software.

Die Erkenntnisse von „Project Titan“ müssen jedoch nicht zwangsläufig auf der Straße eingesetzt werden, wie Tim Cook einst erklärte. So gibt es noch viele spannende Einsatzmöglichkeiten für das Gebiet des maschinellen Lernens. Mittlerweile haben sich beispielsweise die KI-Assistenten in eine sehr wichtige Position gerückt. Dies hat auch Apple erkannt und forscht intensiv mit dem ehemaligen Turi-Team in Seattle an der Weiterentwicklung von Siri und Co.

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