Spectre und Meltdown: Neue Intel-CPUs erhalten 2018 einen Hardwareschutz

| 17:44 Uhr | 0 Kommentare

Meldungen über die schwerwiegenden CPU-Sicherheitslücken Spectre und Meltdown halten die IT-Welt immer noch in Atem. Wie Intel nun bekannt gegeben hat, weisen die für 2018 anstehenden Intel-Prozessoren die besagten Sicherheitslücken nicht auf. Weiterhin weist Intel darauf hin, dass man für alle in den letzten fünf Jahren veröffentlichten CPUs spezielle Microcode-Updates bereitgestellt hat, um die bereits veröffentlichten Prozessoren effektiver zu schützen.

Neue Schutzmechanismen in Intel-Chips

Neue Prozessoren von Intel sollen nicht mehr für Angriffe, die auf Spectre und Meltdown basieren, anfällig sein. Das neue Design wird laut Intel bei neuen CPUs Anwendung finden, die ab der zweiten Jahreshälfte 2018 veröffentlicht werden. Intel nennt in diesem Zusammenhang die Server-Prozessoren Xeon-SP der Cascal-Lake-Serie und Prozessoren der achten Core-i-Generation. Um welche es sich dabei genau handelt, bleibt jedoch offen.

Weiterhin hat Intel angekündigt, generell mehr Schutzmechanismen auf Hardware-Basis zu integrieren, um ein ähnliches Szenario, wie es mit Spectre und Meltdown entstanden ist, in Zukunft zu verhindern. Neben den neuen Prozessoren sollen auch bereits erhältliche Modelle sicherer gemacht werden. Hierfür stellt Intel Microcode-Updates bereit, die zumindest für Prozessoren anwendbar sind, die innerhalb der letzten fünf Jahre veröffentlicht wurden.

Intel hat ebenfalls ein Video veröffentlicht, in dem die Funktionsweise von Spectre und Meltdown sowie die Schutzmechanismen kurz erklärt werden.

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