Ming Chi Kuo: Apples größte Herausforderung ist die Software

| 8:32 Uhr | 1 Kommentar

Analyst Ming Chi Kuo spricht das aus, was der ein oder andere Apple Nutzer sicherlich denken mag. Apples größte Baustelle war in den letzten Jahren nicht die Hardware, sondern die Software.

Apples größte Herausforderung ist die Software und nicht die Hardware

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Apple viele Geräte mit richtig guter Hardware auf den Markt gebracht. Allerdings blieb die Software ein Stück weit auf der Strecke. Die jüngsten Beispiele sind sicherlich iOS 11 und macOS 10.13. Beide Systeme enthielten verschiedene Bugs, die im laufe der letzten Monate beseitigt wurden.

Mittlerweile sind wir bei iOS 11.3 und macOS 10.13.4 angekommen und wir können sagen, dass diese beiden Versionen auf unseren Geräten stabil und zuverlässig arbeiten. Zudem hat Apple im letzten Jahr neue Funktionen angekündigt (AirPlay 2, Nachrichten auf iCloud etc.), die nach wie vor noch nicht implementiert wurden.

Genau diesen Aspekt greift auch der renommierte Analyst Ming Chi Kuo auf und nennt als weiteres Beispiel Apples Vorsprung bei Augmented Reality. Dieser Vorsprung sei mittlerweile ein Stück weit geschmolzen und der chinesische Smartphone Hersteller OPPO könne ähnliches leisten.

Kuo ergänzt, dass dass es seit der Vorstellung von ARKit im Juni letzten Jahres keine schlagkräftigen Augmented Reality Apps auf den Markt gekommen sind.

We think Apple’s endeavors in the AR field should have enabled it to offer AR applications popular with the market before the Android camp, including: (1) the announcement of ARKit, an AR development tool, ahead of Google; (2) customization of the SoC (including CPU and GPU); and (3) customization of the rear camera.

However, since the debut of the ARKit nearly a year ago, there has been no heavyweight AR application on iOS. Given that the AR version of Honour of Kings runs not only on the iPhone but also on OPPO’s smartphone, Apple’s first-mover advantage gap in AR has been significantly narrowed by OPPO.

Nachdem Apple ARKit 1.0 im September letzten Jahres gestartet hat, wurden mit iOS 11.3 und ARKit 1.5 neue Funktionen eingeführt. Im Herbst dieses Jahres wird das Ganze sicherlich mit ARKit 2.0 und neuen Möglichkeiten fortgeführt. OPPO muss hingegen erst einmal beweisen, wie gut die eigenen Smartphones in diesem Bereich sind.

In der Tat hat Apple in den letzten Jahre beeindruckende Hardware (A-Chips, TrueDepth-Kamera, Touch ID etc.) auf den Markt gebracht. Bei de Software hat man das Gefühl, dass Apple dem eigenen Tempo nicht immer gerecht wird. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass man bei iOS 12 und macOS 10.14 die Leistungsfähigkeit und Stabilität in den Vordergrund rückt und die ein oder andere neuen Funktion für iOS 13 aufspart.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Danlow

    Richtig, aber nichts neues! Wenn Apple die beste Software bietet, verkaufen sich die Geräte von selbst, ansonsten geht Apple unter. Aber nur noch Androids, wer will das schon?!

    12. Apr 2018 | 10:12 Uhr | Kommentieren

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