Patent: Apple erforscht den Einsatz von Eye-Tracking-Technologien für VR- und AR-Headsets

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Im vergangenen Monat veröffentlichte das US-Patentamt mehrere Patentanmeldungen von Apple, die sich dem Einsatz von VR- und AR-Headsets widmen. Nun hat Patently Apple eine weitere Anmeldung entdeckt, die ein Eye-Tracking-System für Headsets behandelt.

Eye-Tracking-Technologie für VR- und AR-Headsets

Apple erklärt in seiner Patentanmeldung, dass Nutzer mit VR-Anwendungen eine immersive künstliche Umgebung erleben und mit ihr interagieren können. Diese Immersion und Interaktion will Apple verbessern, indem ein entsprechendes Headset mit einem Eyetracker ausgestattet wird.

Ein Eyetracker ist ein Gerät zur Abschätzung von Augenpositionen und Augenbewegungen. Eye-Tracking-Systeme werden unter anderem als Eingabegeräte für die Mensch-Computer-Interaktion eingesetzt. Hier wird typischerweise der Schnittpunkt des Blickpunktes einer Person mit einem Desktop-Monitor von dem System erfasst. Normalerweise wird hierfür eine Kamera und ein IR-Sender zwischen dem Nutzer und Monitor positioniert. Apple überlegte sich nun, wie man ein solches Konzept in einem VR- oder AR-Headset unterbringen könnte.

Die Lösung von Apple besteht darin, den Infrarotsender, die Kameras und alle weiteren benötigten Geräte an den Seiten des Headsets zu montieren, da vor den Augen zu wenig Platz ist. Mit Hilfe von einer Art dielektrischem Spiegelsystem, welches Infrarotlicht reflektiert und gleichzeitig sichtbares Licht durchlassen kann, soll die Augenposition erfasst werden. Der Spiegel wird vor den Augen positioniert, wobei der Nutzer durch ihn durchschauen kann und das Infrarotlicht reflektiert wird, um die Position der Augen zu erfassen.

Die Zukunft von Eye-Tracking

Wenn das Eye-Tracking-System für VR-Anwendungen eingesetzt würde, könnte es auch genutzt werden, um eine realistischere Tiefenschärfe zu erzeugen, da die Software für die Darstellung der Umgebung den genauen Blickwinkel mit in Betracht ziehen kann.

Für AR-Headsets bietet sich eine Bedienung über die Blickrichtung an. Mit einer solchen Technik, wäre es möglich eine grafische Benutzeroberfläche zu bedienen, ohne mit den Händen interagieren zu müssen. Wenn wir einige Jahre in die Zukunft blicken, wäre ein solcher Einsatz für die erwartete Apple-Brille zumindest eine verlockende Vorstellung.

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