Jony Ive „Die gesamte Entwicklung war auf die perfekte Apple Watch ausgelegt“

| 22:22 Uhr | 3 Kommentare

Apples Chef-Designer Jony Ive, der für die gesamte Designsprache bei Apple, von den Produkten über die Apple Stores bis hin zum Campus verantwortlich ist, hat dem Uhrenmagazin Hodinkee ein Interview gegeben. Logisch, dass es bei dem Gespräch in erster Linie um die Apple Watch ging.

Jony Ive spricht über die Apple Watch

Jony Ive hat Benjamin Clymer, dem Gründer von Hondinkee, ein Interview gegeben. Dabei sprach Ive unter anderem über den Entwicklungsprozess der Apple Watch, der Inspiration für das Produkt, Expertenmeinungen, sowie den Fokus, den Apple bei diesem Produkt auf das Thema Gesundheit gesetzt hat. Dies sei unheimlich inspirierend.

Ives erste Uhr, die er sich gekauft hat und an die er sich erinnern kann, ist eine Omega Speedmaster. Diese Uhr kaufte er während einer Reise im Jahr 1992. Ive gab zu verstehen, dass er durch die Verwendung in der Weltraumforschung „verführt“ worden sei.

Steve Jobs habe kein wirkliches Interesse an Uhren gehabt. Erste Gespräche zur Apple Watch hätten erst 2012 und somit Monate nach dem Tod von Jobs stattgefunden. Der Tod von Steve Jobs habe das Unternehmen veranlasst, darüber nachzudenken, welchen Weg man einschlagen wolle.

Die Apple Watch, mit ihrem Fokus auf das „Persönliche“ sei der nächste logische Schritt in der Apple Produktentwicklung gewesen. Dies habe die Apple Watch von den bisherigen Apple Produkten stark unterschieden. Insgesamt habe Apple während der Apple Watch Entwicklung sieben Experten zu Rate gezogen. Namentlich werden Will Andrewes, Jonathan Betts, Dominique Fléchon, Grégory Gardinetti, Claudia Hammond, David Ronny und Chris Linott genannt. Zusätzlich war Ives Freund Marc Newton beim Design-Prozess beteiligt.

In dem Interview spricht Ive auch darüber, warum Apple Gold oder Keramik als Material für das Apple Watch Gehäuse einsetzt bzw. eingesetzt hat. Der Gesundheitsaspekt sei stets ein Fokus für Apple gewesen. Das Kundenfeedback sei gewaltig, zahlreiche Kunden würden die Rückmeldung geben, wie die Apple Watch für ein gesünderes Leben sorgen würde.

Das Kundenfeedback, so Ive, sei deutlich motivierender als die Tatsache, dass Apple mittlerweile der größte Uhrenhersteller der Welt sei.

Kategorie: Apple

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3 Kommentare

  • Mouse

    Alles schön und recht aber was Zerbrechlichkeit angeht muss hier dringend nachgebessert werden! Mir ist meine Apple Watch Series 3 beim Geschirrwaschen, was ich von Hand mache und dabei die Watch ausziehe, von der Arbeitsplatte auf den Boden gefallen ( Terracotta Steinboden ) und leider mit dem Display aufgeschlagen und obwohl ich eine Schutzhülle drum hatte hat es Knack gemacht und das Display ist in 1000 sende Splitter zersprungen :-(((( Das zeugt nicht von Haltbarkeit. Jetzt bin ich was OLED Displays angeht noch vorsichtiger. Ich stell mir vor wenn mir mein iPhone X runterfällt, obwohl mit Rundumschutz, ob dann dasselbe passiert 🙂 Tja, da kann man nur hoffen dass einem sein OLED Glas Smartpohne nie herunterfällt! Wenn die Displays so schnell zersplittern und kaputt gehen zeugt das nicht von guter Qualität bzw dann sind diese nicht für den alltäglichen Gebrauch geeignet! Hier muss Apple dringend nachbessern!!!

    10. Mai 2018 | 12:33 Uhr | Kommentieren
    • Denner

      Wenn Dir eine Rolex Daytona mit dem Gesicht auf einen Steinboden aufschlägt, geht auch die kaputt. Ist halt so, das Stein härter als Glas ist.

      Zudem hättest Du die Uhr beim Abwaschen nicht ausziehen brauchen.

      10. Mai 2018 | 18:35 Uhr | Kommentieren
  • Thorsten

    Dann besser die Uhr am Handgelenk behalten… Ich zieh meine nur zum Laden am Abend ab und trage sie gleich nach dem Aufstehen wieder. Selbst Duschen, Sport und Arbeit machen der Uhr nichts. (Nur im Urlaub hab ich eine billige Uhr, aber ehr wegen dem fehlenden Erholungsgrad der sich mit Smartwatch einfach nicht einstellt. – Digital Ditox für 2 Wochen muss manchmal sein.) PS: Die billigen Modele haben auch kein so hochwertiges Glas wie die Edelstahl- oder Keramik-Varianten.)

    10. Mai 2018 | 16:44 Uhr | Kommentieren

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