Apple bereitet sich auf 5G-Nachfolger vor

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Bald wird der 5G-Funkstandard eingeführt – Apple denkt jedoch schon an die Entwicklung von Nachfolgern. So erklärte das Unternehmen in einem Brief an die US-Netzwerkbehörde „Federal Communications Commission“ (FCC), dass das Spektrum hoher Funkfrequenzen nicht durch Lizenzierungen eingeschränkt werden sollte.

Was kommt nach 5G?

Mit dem 5G-Funkstandard wird das Mobilfunknetz bald den Frequenzbereich zwischen 24 und 29 GHz erobern. Apple denkt jedoch schon in höheren Frequenzen und plädiert auf einen offenen Umgang mit diesen. Die 5G-Nachfolger werden sich laut CNET im Frequenzbereich von 95 bis 3000 GHz tummeln. Apple empfiehlt in weiser Voraussicht, diese Frequenzbänder unlizenziert zu lassen.

Die FCC lizenziert eine Reihe von verschiedenen Funkspektren, was bedeutet, dass sie für einen bestimmten Zweck reserviert sind, wie zum Beispiel mobile Sprachanrufe oder Fernsehen. Nicht lizenzierte Funkfrequenzen können für eine Vielzahl von Zwecken genutzt werden. Apple möchte mit dem Vorschlag verhindern, dass man sich zu früh festlegt. Nur wenn die Frequenzen offen bleiben, kann gewährleistet werden, „eine Reihe von innovativen Geschäfts- und Entwicklungsansätzen zu fördern, die von den Marktkräften am besten genutzt werden“.

Apples Anliegen kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Die FCC versucht derzeit herauszufinden, wie die sehr hochfrequenten Wellen in Zukunft genutzt werden sollen. Anfang dieses Jahres eröffnete die Netzwerkbehörde ein öffentliches Diskussionsforum, um zu erforschen, wie man mit Frequenzen über 95 GHz verfahren könnte.

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