Das iPad auf dem Bau: Rogers-O’Brien berichtet über Einsparungen in Höhe von 1,8 Millionen US-Dollar

| 15:33 Uhr | 0 Kommentare

Wir haben nun schon von mehreren Branchen gehört, dass man mit Apples iPad deutlich sparen kann. Anstatt für den mobilen Einsatz teure Notebooks zu verwenden, vertrauen immer mehr Firmen auf das iPad. Einer dieser Sparfüchse ist das Bauunternehmen Rogers-O’Brien. So soll das Unternehmen, dank des iPads, jährlich 1,8 Millionen US-Dollar einsparen. Weiterhin geht die Arbeit schneller vonstatten, was zusätzlich 55.000 Arbeitsstunden einsparen soll.

Das perfekte Werkzeug für Bauunternehmer

Der Technologiechef des Bauunternehmens Rogers-O’Brien ist begeistert, wenn er über die Einsparungen seines Arbeitgebers berichtet. In einem Interview erklärte Todd Wynne gegenüber Business Insider, dass Apples iPad ein immer wiederkehrendes Problem lösen konnte. So gibt es regelmäßig neue Versionen von Bauplänen. Ist man auf Papierpläne angewiesen, hält man schnell eine veraltete Version in den Händen. Und selbst wenn man denkt, gerade den aktuellen Plan zu haben, kann auch schon ein Update erfolgt sein. Schnell passiert es, dass aufgrund einer veralteten Version die Arbeit abgeändert oder sogar etwas abgerissen werden muss.

Auf dem iPad sind die Arbeiter nun immer auf dem neuesten Stand. Gebäudepläne werden in der Cloud gespeichert und alle arbeiten mit der gleichen, immer aktuellen Version. Wenn also ein Architekt oder Ingenieur eine Änderung vornimmt, ist diese Änderung sofort über das iPad verfügbar. Wynne schätzt, dass jedes Projekt allein dadurch etwa 7 Prozent der Kosten einspart.

Ein komplexer Bau benötigte immer eine unglaubliche Menge an „Papierkram“, wie der Technologiechef erklärt. Die Aufbewahrung dieser Dokumente auf einem iPad eliminiert nicht nur die Druckkosten, sondern spart auch Zeit. Es war nicht möglich, die ganzen Unterlagen auf der Baustelle aufzubewahren, so dass oft jemand zurück zum Baustellenbüro gehen musste, wenn etwas in der Dokumentation zu überprüfen war.

Großeinkauf im Apple Store

Dabei war es keine Selbstverständlichkeit das Unternehmen auszustatten. So erinnert sich Wynne, dass man zunächst noch in den Apple Store ging und dort einige iPads zum regulären Kaufpreis erstanden hatte. Mittlerweile macht es Apple seinen Firmenkunden deutlich einfacher. So bietet das Unternehmen in Kooperation mit IBM ein umfassendes Business-Programm an, das auf solche Käufe ausgerichtet ist.

Nun stellt sich der eine oder andere sicher die Frage, warum es unbedingt ein iPad sein muss. Ein Surface von Microsoft könnte doch ebenfalls Baupläne anzeigen. Auch wenn Rogers-O’Brien Windows-PCs im Büro verwendet, so ist Wynne überzeugt, dass die Windows-Oberfläche nicht für den mobilen Einsatz dienlich wäre. Außerdem wäre die Technik zum damaligen Zeitpunkt noch nicht einmal verfügbar gewesen. Weiterhin ist er von Apples Preismodell überzeugt, bei dem seine Firma etwa 300 US-Dollar für ein iPad mit Mobilfunkanbindung zahlt.

Kategorie: iPad

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