Bendgate und Touch Disease: Apple soll im Vorfeld von den Problemen gewusst haben

| 22:17 Uhr | 3 Kommentare

Apple muss sich derzeit mit einer Klage auseinandersetzen, die sich einem Herstellungsmangel des iPhone 6 und iPhone 6 Plus widmet. Im Zuge der Verhandlung wurde Apple verpflichtet, interne Testdokumente zur Verfügung zu stellen, aus denen hervorgeht, dass das Unternehmen von bestimmten Designproblemen des iPhone 6 und iPhone 6 Plus wusste, bevor die beiden Geräte auf den Markt kamen.

Probleme waren bekannt

Kurz nach dem iPhone 6 Verkaufsstart kamen Berichte auf, dass Apples neue Smartphone-Generation unter zwei Problemen leidet. Zunächst gab es Fälle, bei denen sich die iPhone 6 Modelle unter Kraftauswirkung verbiegen lassen. Aufgrund seiner Größe war das iPhone 6 Plus stärker von dem Problem betroffen. Schnell titulierten die Medien das Ganze als „Bendgate“. Nachdem sich die Wogen geglättet hatten, kam es zu dem nächsten Aussetzer. So litt das iPhone 6 und iPhone 6 Plus unter einer Krankheit, der sogenannten „Touch Disease“. Hier reagierte der Touch Screen nicht mehr auf Benutzereingaben.

Wie Motherboard berichtet, waren diese Probleme Apple bereits vor der Veröffentlichung der iPhone 6 Generation bekannt. Dies zeigen Dokumente, die im Zuge einer Gerichtsverhandlung von Apple offengelegt werden mussten. So sollen interne Tests von Apple ergeben haben, dass das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus anfälliger auf einen Biegetest reagieren, als es bei dem iPhone 5S der Fall ist. Das „Biegeproblem“ führte auch zu der besagten „Touch Krankheit“. Aufgrund der Verformung löste sich der Chip, der die Touch-Eingabe erkennt, vom Logicboard. Auch dies war Apple somit vor dem Verkaufsstart bekannt.

Kategorie: iPhone

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3 Kommentare

  • Ballroom

    Mein iPhone 6 hat sich NIE von alleine verbogen – trotz Transport in der Hosentasche.

    Wenn es Nutzer schaffen das Gerät zu verbiegen, müssen die sich NICHT wundern wenn etwas nicht mehr richtig funktioniert. Völlig sinnloses Gejammer der Kunden die ihr iPhone absichtlich verbogen haben.

    25. Mai 2018 | 9:00 Uhr | Kommentieren
    • Instinct23

      Danke, ebenfalls Wer sein Handy in der hinteren Tasche trägt und sich somit auf sein Handy setzt und sich dann beschwert ist schön dumm.

      25. Mai 2018 | 10:27 Uhr | Kommentieren
    • Lloigorr

      Meine Schwester hat es sogar geschafft, ihr 5s in der Hosentasche zu verbiegen, wenn auch nur ganz leicht. Die Taschen in Frauenjeans sind einfach wesentlich enger, da kann man nicht immer von „absichtlich“ sprechen. Wer sich auf sein Telefon draufsetzt ist allerdings selbst schuld…
      Und dass das 6/6 plus Probleme hatte, beweist nicht nur das besagte Dokument, sondern auch die Tatsache, dass Apple die Problematik beim Nachfolgemodell angegangen ist.

      25. Mai 2018 | 16:21 Uhr | Kommentieren

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