AVM präsentiert FRITZ!OS 7

| 20:22 Uhr | 2 Kommentare

In der kommenden Woche findet die diesjährige CEBIT statt. Die Messe hat sicherlich nicht mehr den Stellenwert, den sie vor einigen Jahren mal hatte. Nichtsdestotrotz gibt es auch in diesem Jahr die ein oder andere interessante Ankündigung. So präsentiert AVM beispielsweise  FRITZ!OS 7.

AVM präsentiert FRITZ!OS 7

Auf der CEBIT präsentiert AVM erstmals FRITZ!OS 7. Das große Update für FRITZ!-Produkte bringt viele Neuheiten in den Bereichen WLAN, Mesh und Smart Home. Neu ist die Integration weiterer FRITZ!Box-Modelle ins Mesh von FRITZ!. Damit werden auch Telefonie- und Smart-Home-Funktionen mesh-fähig. Anwender können nun sowohl die Reichweite für WLAN als auch für Telefonie- und Smart-Home-Geräte vergrößern – ganz einfach und modular für jeden Bedarf in Wohnung und Büro. Das neue FRITZ!OS soll ab Juli für alle aktuellen FRITZ!Box-Modelle bereitgestellt werden. Für die FRITZ!Box 6590 Cable ist ab sofort ein FRITZ! Labor verfügbar, das Kunden einen Ausblick auf die neuen Mesh-Funktionen am Kabelanschluss gibt.

Auf der CEBIT präsentiert AVM auch ein neues Mesh-Set. Die bewährte Mesh-Kombination aus FRITZ!Box 7590 und FRITZ!WLAN Repeater 1750E wird ab Sommer auch im Bundle als „FRITZ! Mesh Set 7590+1750“ erhältlich sein

AVM schreibt zu FRITZ!OS 7

FRITZ!OS 7: ein neues Level für FRITZ! bei Mesh, Telefonie und Smart Home
Mit einer FRITZ!Box erhalten Anwender schnelles Internet und innovative Mesh-Funktionen in einem Gerät. Das ist energie- und platzsparend und durch regelmäßige Updates wie FRITZ!OS 7 auch zukunftssicher. Alle FRITZ!-Produkte ermöglichen ein leistungsstarkes Mesh, das per Knopfdruck für jeden Bedarf erweiterbar ist. FRITZ!OS 7 baut diesen Komfort weiter aus und bietet viele Neuerungen und Verbesserungen in folgenden Bereichen:

1. Mehr WLAN-Performance und beste Übersicht
FRITZ!OS 7 unterstützt die WLAN-Standards 11v und 11k bei Band Steering (Idle Steering), so dass moderne WLAN-Geräte wie Smartphones von einem schnelleren Wechsel des Frequenzbandes – auch bei bestehender Verbindung – profitieren. Außerdem wurde die grafische Mesh-Übersicht auf der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box um Angaben zur Verbindungsqualität von schnurloser Telefonie erweitert. Für alle FRITZ!-Produkte werden hier die Updates angezeigt. Sind automatische Updates in der FRITZ!Box aktiviert, werden nun auch FRITZ!WLAN Repeater und Powerline-Produkte im Mesh automatisch aktualisiert.

2. Mehr Komfort und Tempo im WLAN
Die neue Funktion „Zero Wait DFS“ (Dynamic Frequency Selection) verringert deutlich Wartezeiten im 5-GHz-Band bei Wetter- oder Flugradar und sorgt so für eine lückenlose Verbindung. Mit dem neuen Update erweitert AVM die mögliche Funkkanalbandbreite von 80 auf 160 MHz für 4×4-WLAN-Router wie FRITZ!Box 7590 oder FRITZ!Box 7580. Für neueste WLAN-Geräte, beispielsweise Notebooks, lassen sich so doppelte Durchsatzraten erzielen. Selbst bei WLAN-Geräten mit 2×2 Antennen ist der höhere Datendurchsatz deutlich spürbar.

3. Mesh Reloaded: FRITZ!Box im Mesh bringt mehr für WLAN, Telefonie und Smart Home
Mit FRITZ!OS 7 können nun weitere FRITZ!Box-Geräte als Mesh-Repeater eingesetzt werden. Wie FRITZ!WLAN Repeater und Powerline-Geräte lassen sich weitere FRITZ!Box-Modelle einfach per Knopfdruck ins Mesh einbinden, um somit die WLAN- und Mesh-Reichweite zu vergrößern. Das Besondere: Über die weiteren FRITZ!Box-Geräte werden erstmals neben WLAN auch Telefonie und Smart Home von FRITZ! mesh-fähig. Alle Telefoniefunktionen der zentralen FRITZ!Box stehen für jede als Mesh Repeater integrierte FRITZ!Box und die an ihr angeschlossenen Telefone zur Verfügung (Telefonie Mesh). Auch die Smart-Home-Produkte von FRITZ! profitieren von der integrierten FRITZ!Box als Mesh-Repeater, denn so können mehr DECT-Smart-Home-Geräte erreicht und genutzt werden (Smart Home Mesh). Über den Menüpunkt „Mesh“ können nun alle Einstellungen für WLAN Mesh und Telefonie Mesh an der zentralen FRITZ!Box vorgenommen werden.

4. Offener FRITZ! Hotspot
Mit dem neuen FRITZ!OS vereinfacht AVM die Nutzung des FRITZ! Hotspots. Anwender können nun noch leichter einstellen, ob sie Gästen einen offenen oder einen passwortgeschützten privaten WLAN-Gastzugang anbieten möchten. Beim offenen Hotspot muss kein Netzwerkschlüssel eingegeben werden. Cafés, Arztpraxen oder kleine Unternehmen sowie alle FRITZ!Box-Anwender können ihren Kunden und Gästen damit einen komfortablen Internetzugang anbieten. Ob privater oder öffentlicher WLAN-Zugang, die Gäste surfen ohne Zugriff auf das Heimnetz über ein zweites WLAN, das die FRITZ!Box bereitstellt.

5. DECT HAN FUN: Integration von noch mehr Smart-Home-Geräten
AVM erweitert mit diesem Release die Unterstützung des HAN-FUN-Protokolls (Home Area Network FUNctional), die Erweiterung des Funkstandards DECT-ULE. Ab sofort können neben den FRITZ!DECT-Produkten auch Geräte anderer Hersteller, die HAN FUN unterstützen, direkt an der FRITZ!Box eingesetzt werden. Dazu zählen HAN-FUN-kompatible Wandtaster, Tür-Fenster-Kontakte und Bewegungsmelder wie beispielsweise die der Deutschen Telekom. In Verbindung mit einer FRITZ!Box und den Schaltsteckdosen FRITZ!DECT 200/210 lassen sich so verschiedene Einsatzszenarien realisieren. Beispielsweise signalisiert ein Bewegungssensor ein Ereignis, woraufhin über die intelligente Steckdose das Licht geschaltet wird. Damit vergrößert sich der Umfang der über die FRITZ!Box gesteuerten Anwendungen deutlich und der Einstieg ins Smart Home wird noch einfacher.

6. Mehr Komfort bei Einstellungen im Smart Home
Mit FRITZ!OS 7 ist die Einrichtung neuer Smart-Home-Vorlagen möglich. Sie erlauben eine flexible Konfiguration und Steuerung mehrerer Geräte und können als Schablonen für unterschiedliche Anwendungen verwendet werden. Nutzer, die beispielsweise im Früh- und Spätdienst arbeiten, können sich jeweils eine Smart-Home-Vorlage erstellen und diese mit einem Klick wechseln. Auch Vorlagen für bestimmte Anlässe wie z. B. einen Feiertag in der Woche oder flexible Urlaubszeiten sind einfach zu realisieren. Auf der FRITZ!Box-Oberfläche sind die Vorlagen schnell eingerichtet und lassen sich über ein FRITZ!Fon besonders einfach nutzen.

7. MyFRITZ!: Neue Berichte und mehr Informationen im Heimnetz
Viele FRITZ!Box-Anwender nutzen MyFRITZ! (myfritz.net) für den einfachen Zugang von zuhause oder unterwegs auf Dienste der FRITZ!Box wie Anrufbeantworter, Anrufliste, FRITZ!NAS oder Smart Home. Mit dem neuen FRITZ!OS wird die Aktivierung von MyFRITZ! deutlich vereinfacht. Außerdem entfallen die Browserwarnungen beim Zugriff von unterwegs auf die FRITZ!Box. Denn ab sofort ist es möglich, dass sich FRITZ!Box von der Organisation „letsencrypt.org“ ein SSL-Zertifikat für die MyFRITZ!-Adresse ausstellen lässt. Neu ist auch die Möglichkeit, sich MyFRITZ!-Berichte senden zu lassen. Per E-Mail wird wöchentlich oder monatlich über den Zustand der FRITZ!-Produkte und vorhandene Updates informiert.

8. Viele neue Funktionen für das FRITZ!Fon
Bei Telefonaten wird jetzt der entsprechende Orts- oder Ländername im Display des FRITZ!Fon ab FRITZ!OS 7 angezeigt und Nutzer können bis zu fünf eigene Klingeltöne hinzufügen. Außerdem ist es möglich, über das FRITZ!Fon ein Update der FRITZ!Box durchzuführen. Erweitert wurde auch das Schalten des WLAN-Gastzugangs oder von Smart-Home-Geräten über das FRITZ!Fon, auf Wunsch auch PIN-geschützt. Mit der neuen Zeitsteuerung für Rufumleitungen können Anwender flexibel festlegen, ob und wann bestimmte Rufumleitungen aktiv sind. Auch unterwegs bleibt man so über den Festnetzanschluss erreichbar. Außerdem wurde das Abspielen von Podcasts über das FRITZ!Fon erweitert und komfortabler gestaltet wie beispielsweise das vereinfachte Vor-und Zurückspulen.

9. Mehr Performance für FRITZ!NAS
Wer USB-Sticks oder -Festplatten an der FRITZ!Box nutzt, die mit dem Dateisystem NTFS formatiert sind, profitiert mit FRITZ!OS 7 von höherer Geschwindigkeit bei der Datenübertragung am FRITZ!NAS. Die Web-Oberfläche von FRITZ!NAS (http://fritz.nas) wurde neu gestaltet und für unterschiedliche Ausgabegeräte optimiert.

10. All-IP-Umstellung: Unterstützung für Business-Telefonanschlüsse
Mit FRITZ!OS unterstützt AVM jetzt auch den SIP-Telefonanlagenanschluss (Session Initiation Protocol) der Deutschen Telekom. Mit dem sogenannten SIP-Trunk ermöglicht die Telekom seit einigen Monaten ihren Geschäftskunden einen einfachen Umstieg von ISDN- auf IP-basierte Anschlüsse. Die FRITZ!Box unterstützt bis zu 20 Durchwahlrufnummern für die direkt an der FRITZ!Box angeschlossenen Telefone. Sind im gebuchten Tarifpaket mehr als 20 Durchwahlnummern enthalten, lassen sich diese mit einer ISDN-TK-Anlage für den Anlagenanschluss über den internen S0-Bus der FRITZ!Box nutzen. Die FRITZ!Box unterstützt die Tarife „Deutschland LAN SIP-Trunk“ sowie „Deutschland LAN SIP-Trunk Pooling“.

11. FRITZ!OS für Komfort bei Umzug oder Neuinstallation
Wer sich eine neue FRITZ!Box zulegt, muss seine AVM-DECT-Geräte wie Telefon oder Heizkörperregler jetzt nicht mehr manuell einbinden. Dank des erweiterten Anmeldemodus werden alle bekannten DECT-Geräte nach dem Einstellungsimport an der neuen FRITZ!Box angemeldet. Dabei ist nur einmal eine Aktion auf der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche notwendig.

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • Philip

    Und die 6490 geht wieder leer aus 😕

    07. Jun 2018 | 20:25 Uhr | Kommentieren
  • Instinct23

    Hab die 7590 grad geholt, super Timing 🙂

    07. Jun 2018 | 21:18 Uhr | Kommentieren

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