Dyson Pure Cool: Smarter Luftreiniger mit App-Anbindung im Test

| 21:07 Uhr | 2 Kommentare

Wer sich ein smartes Heim vorstellt, denkt in der Regel zunächst an eine automatisierte Beleuchtung oder Heizung. Vielleicht dreht in Gedanken auch gerade ein Staubsauger-Roboter seine Runden. An einen Luftreiniger denkt man zunächst wohl weniger. Dabei spielt die Luftqualität eine sehr wichtige Rolle für unser Wohlbefinden. Warum sollte man diese wichtige Aufgabe nicht auch von einem cleveren Helfer übernehmen lassen. Der britische Hersteller Dyson hat genau so einen Kandidaten in seinem Programm, der nicht nur mit einem außergewöhnlichen Design auffällt. Wie der Dyson Pure Cool für eine bessere Luftqualität sorgt und was er noch zu bieten hat, erfahrt ihr in unserem Test.

Ein großes Upgrade

Nachdem Dyson bereits vor zwei Jahren seinen ersten smarten Luftreiniger veröffentlicht hatte, steht uns nun mit dem Dyson Pure Cool ein überarbeitetes Modell ins Haus. Während der Vorgänger Cool Link bereits überzeugen konnte, hat Dyson für den Nachfolger teils gravierende Verbesserungen vorgenommen. So kann der Luftstrom nun auch nach hinten ausgeleitet werden. Auf diese Weise ist auch eine Luftreinigung ohne direkten Luftstrom möglich. Eine Wohltat, wenn man den direkten Luftstrom nicht ausgesetzt sein möchte.

Dyson Pure Cool Turm-Luftreiniger (mit 2 HEPA-Filtern und 2 Aktivkohlefilter, inkl. Fernbedienung...
  • Der Lüfter Pure Cool von Dyson vereint Luftreiniger und Turmventilator in einem intelligenten...
  • Inkl.4 Filter: 2 Aktivkohlefilter und 2 HEPA-Filter

Eine reine Erfrischung

Doch bevor wir die einzelnen Funktionen besprechen, wollen wir uns den Nutzen des Luftreinigers genauer anschauen. Der Dyson Pure Cool hat zwei Aufgaben. Zunächst soll er die Luft reinigen. Laut dem Hersteller bereinigt er bis zu 99,95 Prozent der Luft von Partikeln bis zu einer Größe von 0,1 Mikron. Hierzu gehören auch Pollen, Feinstaub, gasförmige Schadstoffe und Gerüche.

Damit sich der Pure Cool auf seine Umgebung bestmöglich einstellen kann, stehen drei Sensoren zur Verfügung, die ständig die Raumluftverunreinigung analysieren. Die gereinigte Luft wird durch einen Ring wieder ausgestoßen. Dabei werden keine herkömmlichen Rotorflügel genutzt, da Dyson die sogenannte Air-Multiplier-Technologie verwendet. Diese erzeugt einen gleichmäßigen Luftstrom. Da hier kein schnell drehendes Ventilatorrad zum Einsatz kommt, ist die Technik nicht nur sicherer, sondern auch leiser, als herkömmliche Lösungen.

Dysons Luftreiniger sorgt nicht nur für eine reine Luft, sondern auch für einen angenehmen Luftzug. Da der Pure Cool die Luft vorher filtert, werden keine Tierhaare, Staub oder andere Mikropartikel durch die Luft geschleudert. Wer den Luftstrom nicht mag, kann das Gerät im Diffuser-Modus ausschließlich als Luftreiniger einsetzen.

Der Aufbau

Bevor wir jedoch unsere Luft reinigen können, muss der Pure Cool aufgebaut werden. In der Verpackung ist alles enthalten um direkt loszulegen: der Luftreiniger selbst, jeweils zwei Filter für die Vorder- und Rückseite, eine Fernbedienung und ein Netzteil. Das Gerät ist dank einer verständlichen Anleitung schnell aufgebaut. Einzig einen guten Platz muss man für den gut einen Meter hohen Luftreiniger suchen. Da er jedoch einen sehr großen Wirkungsraum hat, kann er in den meisten Wohnungen in eine Ecke untergebracht werden. Praktisch ist in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, das Gerät mit einer Drehbewegung von 45° bis zu 350° einfach auszurichten. Somit kann jede Stelle des Raumes mit gereinigter Luft versorgt werden.

Intelligente Berichterstattung

Nachdem der Dyson Pure Cool zusammengebaut ist, kann es auch schon losgehen. Hierfür muss das Gerät über die iOS- oder Android-App in Betrieb genommen werden. Der Vorgang wird von einem Installations-Assistenten geleitet und ist schnell erledigt. Falls eine neue Firmware verfügbar ist, wird diese bei dem Prozess installiert.

Mit der App können wir nach der Initialisierung den Luftreiniger regeln und die gemessenen Werte einsehen. Hier erfahren wir unter anderem den Dyson Luftqualitätsindex, die Luftbelastung und die Filterlebensdauer. Weiterhin kann eine Vielzahl von Einstellungen vorgenommen werden, so dass jeder den perfekten Luftstrom konfigurieren kann. So lassen sich die Luftstärke und die Luftrichtung in mehreren Stufen beeinflussen.

Wer den Pure Cool auch nachts arbeiten lassen will, wird sich über einen Nacht-Modus freuen, der das Display dimmt und die Lüftungsstufe reduziert. Praktisch ist auch die Möglichkeit einer Timer-Steuerung, die das Gerät zum Beispiel morgens automatisch hochfährt. Praktischerweise legt Dyson auch eine Fernbedienung bei, mit der man das Gerät ebenfalls steuern kann. Die Werte können alternativ auch von dem Display auf dem Gerät abgelesen werden. Hier können dann, wie in der App, die aktuelle Belastung mit Feinstaub, Allergenen, Stickstoffdioxid und die flüchtigen organischen Verbindungen angezeigt werden.

Mit dem Dyson-Skill für Amazons Alexa bietet sich die dritte Bedienungsmöglichkeit an. Hier können wir einfach per Sprachbefehl die Grundsteuerung übernehmen.

Fazit

Der Dyson Pure Cool ist mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 599 Euro sicher nicht der günstigste Luftreiniger, er gehört jedoch eindeutig zu den besten, die wir kennen. Der Vorgänger hat schon gute Arbeit geleistet, mit den Neuerungen toppt Dyson die ohnehin schon guten Ergebnisse.

Wer einen effektiven Luftreiniger sucht und einen gereinigten Luftzug bevorzugt, sollte dem Gerät eine Chance geben. Besonders Allergie-geplagte Nutzer werden das Gerät zu schätzen wissen.

Dyson Pure Cool Turm-Luftreiniger (mit 2 HEPA-Filtern und 2 Aktivkohlefilter, inkl. Fernbedienung...
  • Der Lüfter Pure Cool von Dyson vereint Luftreiniger und Turmventilator in einem intelligenten...
  • Inkl.4 Filter: 2 Aktivkohlefilter und 2 HEPA-Filter
Dyson Pure Cool Tisch-Luftreiniger (mit 2 HEPA-Filtern und 2 Aktivkohlefilter, inkl. Fernbedienung...
  • Der Lüfter Pure Cool von Dyson vereint Luftreiniger und Turmventilator in einem intelligenten...
  • Inkl.4 Filter: 2 Aktivkohlefilter und 2 HEPA-Filter

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • Sasha

    Schonmal einen richtigen Luftreiniger getestet? Was Dyson da verkauft ist ein Witz. Ich hatte den Vorgänger und von den 414l Luft die abgegeben werden in der Sekunde, wurden lediglich 33l gefiltert.
    Die Aussage, dass keine Tierhaare, Staub etc verteilt werden ist leider auch nicht richtig, denn alleine schon aufgrund der Technik werden diese durch den Ring gezogen und verteilt, es wird nur ein Bruchteil der Luft gefiltert.

    Warum gibt Dyson kein CADR an? Das ist ein gängiges Testverfahren, die fast jeder Hersteller von Luftreinigern angibt und somit einen Vergleich erlaubt.

    Nachdem der Dyson dreimal innerhalb von 6 Monaten defekt war, habe ich ihn schlussendlich zurückgegeben.

    10. Jun 2018 | 22:29 Uhr | Kommentieren
  • Mareike

    Wir haben den Dyson Pure Cool nun auch schon seit ein paar Wochen im Einsatz und sind mit diesem wirklich zufrieden. Das Gerät ist zwar nicht ganz billig, allerdings funktioniert dieser bei uns sehr gut. Die Ventilator-Funktion ist bei diesen heißen Temperaturen wirklich willkommen.

    11. Jun 2018 | 9:35 Uhr | Kommentieren

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