Apple bittet den Obersten Gerichtshof der USA eine Kartellklage abzuweisen

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Apple hat den Obersten Gerichtshof der USA gebeten, eine Kartellklage nicht zuzulassen, in der das Unternehmen beschuldigt wird, den App-Markt zu monopolisieren, um überhöhte Provisionen verlangen zu können.

Apple will Kartellklage verhindern

Apple versucht derzeit eine Klage abzuwenden, die auf das Jahr 2011 zurückgeht. Robert Pepper und andere iPhone-Nutzer klagten vor einem kalifornischen Bundesgericht an, dass iOS-Apps nur über den App Store zu beziehen sind, was Apple eine Monopolstellung verschafft. Somit könnte Apple seine Macht ausnutzen und beispielsweise überhöhte Provisionen berechnen, so die Anklage.

Das Kartellverfahren wurde schließlich 2013 von einem US-Bezirksgericht in Nordkalifornien aufgrund von Fehlern in der Klage abgewiesen. Das Verfahren wurde jedoch im Jahr 2017 von einem Berufungsgericht der Vereinigten Staaten wieder aufgenommen, so dass sich Apple nun erneut mit dem Vorwurf vor Gericht auseinandersetzen muss. Zunächst hat Apple jedoch den Obersten Gerichtshof der USA gebeten, die Entscheidung des Berufungsgerichts zu überprüfen. Wie Bloombergs Reporter Greg Stohr über Twitter verkündet, kommt der Oberste Gerichtshof dieser Anfrage nach und prüft derzeit die Klage. Sollte die Entscheidung zu Gunsten von Apple ausfallen, wird die Klage erneut fallen gelassen.

Von Anfang an hat Apple argumentiert, dass man keine Preise für kostenpflichtige Apps festlegt und dass die Erhebung einer Provision von 30 Prozent auf den Vertrieb von bezahlten Apps und In-App-Käufen nicht gegen Kartellgesetze in den Vereinigten Staaten verstößt. (via Reuters)

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