Umstrittene Steuerabgabe: Cupertino verschiebt die Entscheidung über „Head-Tax“ auf nächstes Jahr

| 17:55 Uhr | 0 Kommentare

Nachdem im vergangenen Monat bekannt wurde, dass die Stadt Cupertino eine sogenannte „Head-Tax“ einführen will, kritisierten die ansässigen Unternehmen die Steuerabgabe extrem. In einer Abstimmung stimmten die Mitglieder des Stadtrats von Cupertino nun jedoch dafür, die Möglichkeit einer solchen Steuer auf nächstes Jahr zu verschieben.

Cupertino verschiebt Entscheidung nach Kritik

Wie von The Mercury News berichtet, sah sich der Stadtrat von Cupertino mit dem Widerstand mehrerer Bürger konfrontiert, die eine umstrittene Steuer als „zu vage und ungerecht gegenüber Unternehmen“ bezeichneten. In diesem Sinne stimmte der Rat mit 3:1 für die Verschiebung des Vorschlags, der sonst im November dieses Jahres auf dem Wahlzettel erschienen wäre.

Der ursprüngliche Plan sah vor, das zusätzliche Einkommen zu verwenden, um erschwinglichere Gehäuseoptionen zu schaffen und Cupertinos Transitsystem zu verbessern. Hierfür wäre insbesondere Apple zur Kasse gebeten worden, da die Besteuerung auf Grundlage der Mitarbeiterzahl erfolgt wäre. Der San Francisco Chronicle schätzt derweil, dass Apple über 25.000 Mitarbeiter in der Bay Area beschäftigt.

Die Höhe der möglichen Besteuerung wurde nicht mitgeteilt. Andere Städte mit großen Technologieunternehmen haben ähnliche Steuern in Betracht gezogen. Letzte Woche wollte Amazons Heimatstadt Seattle eine vergleichbare Steuer einführen, die im Jahr 275 US-Dollar pro Mitarbeiter vorsah. Doch auch hier kippte der zuständige Stadtrad die Pläne, nachdem sich Amazon gegen die zusätzliche Abgabe gewehrt hatte.

Kategorie: Apple

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