Apple Pay könnte bis 2020 die Hälfte aller mobilen Zahlungen ausmachen

| 20:39 Uhr | 0 Kommentare

Juniper Research hat neue Daten veröffentlicht, die eine Prognose für mobile Zahlungsabwicklungen ermöglicht. Die Studie betrachtet unter anderem Apple Pay, Samsung Pay und Google Pay, wobei Apples Zahlungsdienst bereits in zwei Jahren den Markt der mobilen Geldbörsen anführen soll.

Apple Pay auf Erfolgskurs

Immer mehr Anwender nutzen im Einzelhandel ihr Smartphone für die bargeldlose Zahlungsabwicklung. Juniper Research blickt in die nahe Zukunft und prognostiziert, dass im Jahr 2020 die geschätzte Gesamtzahl der Personen, die eine kontaktlose Zahlungslösung eines Herstellers mobiler Geräte nutzen, auf rund 450 Millionen weltweit steigen wird, was ein geschätztes Zahlungsvolumen von 300 Milliarden US-Dollar ausmachen soll. Der große Gewinner wird hierbei der Zahlungsdienst Apple Pay sein, der laut den Experten von rund 50 Prozent der Anwender genutzt werden soll. Somit wird sich Apple Pay vor Konkurrenten, wie Samsung Pay, Google Pay, Huawei Pay und Fitbit Pay positionieren.

Generell wird das Bezahlen per Smartphone nur einen kleinen Teil der kontaktlosen Zahlungen ausmachen. So sollen kontaktlose Bezahlvorgänge mit Kredit- und Girokarten im Jahr 2020 ein Zahlungsvolumen in Höhe von beeindruckenden zwei Billiarden US-Dollar generieren.

In einer weiteren Apple Pay-bezogenen Studie, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurde, schätzte Loup Ventures, dass Apple Pay auf 16 Prozent aller aktiven iPhones weltweit eingesetzt wird. Mit Blick auf die Zukunft prognostizierte Loup Ventures auch, dass die mobile Geldbörse von Apple in den nächsten drei bis fünf Jahren eine „breite Akzeptanz“ finden wird, trotz eines langsamen Wachstums, das mit der Einführung von Apple Pay im Jahr 2014 begann.

Kategorie: Apple

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