Steigt Apple bei Tesla ein? Investor wünscht sich einen Zusammenschluss

| 7:11 Uhr | 1 Kommentar

Es gibt seit Jahren Gerüchte, dass Apple bei Tesla einsteigt. Bei den Gerüchten handelte es sich jedoch größtenteils um Wunschgedanken von Investoren. Nun macht Ross Gerber, ein Investor von Tesla, erneut diesen Gedanken Luft und erklärt, dass Tim Cook die perfekte Besetzung für Tesla wäre.

Sind Apple und Tesla ein Traumpaar?

Bei Elon Musk läuft es momentan nicht rund. Die jüngsten Börsenturbulenzen bei Tesla haben dem Vertrauen der Investoren nicht gutgetan. Nun hat auch noch Investor Ross Gerber ein Thema hervorgebracht, dass für neue Unruhen sorgen könnte. So verfolgt Gerber den Gedanken, dass sich Apple und Tesla zusammentun könnten. Spekulationen über eine mögliche Übernahme des Elektroautopioniers durch Apple gibt es schon länger. Aufgrund der aktuellen Lage und des prominenten Befürworters erhöht sich nun der Druck auf Musk.

Es wäre ein Milliardendeal und auch eine Sensation, wie Gerber gegenüber CNBC erläutert. Es gäbe kaum einen idealeren Zeitpunkt für Apple, sich an Tesla zu beteiligen, erklärt er fortführend. Dabei würden laut dem Chef des Vermögensverwalters Gerber Kawasaki beide Unternehmen einen Vorteil erlangen. So könnte bei Tesla wieder Ruhe eintreten – derzeit hat man den Eindruck, dass kein Monat ohne eine turbulente Schlagzeile vergeht. So ist Gerber überzeugt, dass Cook die Fähigkeit hat, die Wogen bei Tesla wieder zu glätten:

„Wenn man sich anschaut, mit welchen Problemen Elon jeden Tag zu kämpfen hat, dann sind diese operativer Art. Genau zu diesem Zweck war Tim Cook damals von Steve Jobs eingestellt worden. Cook ist perfekt für diese Rolle. Früher hätten sich Apple und Tesla wahrscheinlich nicht verstanden, weil Musk Apple nicht brauchte, aber es ist klar, dass er jetzt Hilfe braucht.“

Apple könnte mit Tesla hingegen die eigenen Ideen im Bereich der autonomen Fahrzeuge uneingeschränkt ausleben. Ursprünglich wollte das Unternehmen mit „Project Titan“ ein selbstfahrendes Auto in Eigenregie kreieren, scheiterte jedoch an der Herausforderung, woraufhin man das Projekt auf die Entwicklung einer autonomen Fahrsoftware reduzierte. Gerbers größte Sorge ist jedoch, dass Apple in den letzten Jahren in der Innovationskette zu weit zurückgefallen ist. Möglicherweise wäre eine Investition in Tesla genau die richtige Gegenmaßnahme:

„Meine größte Angst bei Apple ist, dass sie in der Innovationskurve zu weit zurückgefallen sind, so dass ich nicht erahnen kann, wo sie in fünf Jahren sein werden. Ich glaube nicht, dass Mobiltelefone in einem Jahrzehnt noch das Hauptgeschäft sein werden.“

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Rudolf Gottfried

    Was für ein Dummschwätzer.

    23. Aug 2018 | 12:17 Uhr | Kommentieren

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