„Shake to Undo“ – So kam es zu der ungewöhnlichen Funktion von iOS

| 9:34 Uhr | 0 Kommentare

Mit „Shake to Undo“ oder auch „Zum Widerrufen schütteln“ bietet Apple schon länger eine recht praktische Funktion in iOS an. So können wir mit einem beherzten Schütteln des iPhones den letzten Bearbeitungsvorgang widerrufen. Doch wie kam es zu dieser ungewöhnlichen Umsetzung? Apple-Blogger John Gruber weiß die Antwort und präsentiert sie uns mit einer Anekdote.

Mit Schwung Widerrufen

Ähnlich wie man es von Desktop-Systemen kennt, lässt sich auch auf dem iPhone und iPad der letzte Bearbeitungsvorgang widerrufen. Anstatt die Zeit mit einer Tastenkombination zurückzudrehen, kam Apple auf die Idee, die Funktion mit einer Schüttel-Geste zu verbinden. An die Funktion gewöhnt man sich recht schnell, lediglich iPad-Nutzer könnten bei der Aktion schräg angeschaut werden, weswegen Apple bei der Textverarbeitung eine gesonderte Taste auf der On-Screen-Tastatur spendiert.

Wer die Funktion als störend empfindet, kann sie übrigens in den Einstellungen einfach deaktivieren. Öffnet hierfür die „Einstellungen“ und deaktiviert unter „Allgemein“ > „Bedienungshilfen“ die Option „Zum Widerrufen Schütteln.“

Zum Abschluss haben wir noch die versprochene Anekdote: iOS-Chef Scott Forstall beauftragte das iOS-Team mit der Entwicklung einer Schnittstelle für die Undo-Funktionalität – jeder wusste, dass das iPhone eine entsprechende Funktion haben sollte, aber niemand hatte eine gute Idee, wie man es umsetzen konnte. Vor lauter Verzweiflung kam ein Ingenieur resigniert zu dem Schluss, dass die Nutzer einfach ihr iPhone schütteln sollten, damit alles wieder rückgängig gemacht wird. Als Forstall sich diese, nicht ernst gemeinte, Idee genauer durch den Kopf gehen lassen hatte, fand er sie gar nicht mehr so abwegig. So wurde ein Witz letztendlich ein fester Bestandteil von iOS.

Kategorie: Apple

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