Apple Watch 4 mit always-on Display?

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Lange Zeit war es nur ein sehr heiß diskutiertes Gerücht, dass das Display der Apple Watch 4 rund 15 Prozent größer als bei seinen Vorgängern sein wird. Vor wenigen Tagen tauchte (offizielles) Marketings-Material auf, auf dem ein entsprechend größeres Display zu sehen ist. Ob dies nun 12 Prozent, 15 Prozent oder 18 Prozent größer sein wird, bleibt abzuwarten. Größer wird es in jedem Fall. Das passende Patent hat Apple in jedem Fall schon einmal.

Patent beschreibt verbessertes Display für die Apple Watch

Die Apple Watch 4 wird sehr wahrschenlich ein größeres Display erhalten. Patently Apple macht auf zwei Patente aufmerksam, um genau so einem Display gerecht zu werden. Es geht um die bessere Darstellung von Pixeln im Randbereich sowie einen Burn-In Schutz bei OLED-Displays. Dieser Burn-In-Schutz eignet sich sicherlich auch für ein always-on Display, so dass Nutzer die Uhrzeit permanent ablesen können, ohne dass das Display aktiviert werden muss.

Apple gestaltet den Rahmen um das Display dünner, so kann ein größerer Bildschirm bei gleicher Gehäusegröße untergebracht werden. Um das Display besser in die Ecken zu ziehen und im Rahmbereich für eine gute Darstellungsqualität zu sorgen, setzt Apple auf Antialiasing. Genau genommen wird das Ganze Pixel Array Antialiasing genannt. Dies soll dafür sorgen, dass die Darstellung im Randbereich nicht zu pixelig wirkt. Zu den Pixeln in normaler Stärke soll ein Pixel-Band mit selektiv-reduzierter Lichtstärke den Inhalt entlang der Kanten optisch glätten. 

Burn-In Effekt soll vermieden werden

OLED-Display sind grundsätzlich anfällig für einen sogenannten Burn-In-Effekt. Genau wie beim iPhone X macht sich Apple auch bei der Apple Watch Gedanken dazu, wie ein Enbrennen des Displays vermieden werden kann.

Apple setzt mit dem Patent auf eine Software-Lösung, die erkennt, wie lange jeder einzelne Pixel bereits auf dem Display betrieben wurde. So lässt sich der „Verbrauch“ eines jeden einzelnen Pixel errechnen. Daraus resultiert die erwartete Leuchtkraft zu einem bestimmten Zeitpunkt. Diese Information nutzt Apple wiederum, um die dargestellten Bilder individuell für die entsprechenden Lautzeiten anzupassen. Gleichzeitig beschreibt Apple ein Komprimierungsverfahren wie die gesammelten Daten zum Display weniger Speicher auf dem Gerät verbrauchen. Eine solche Technologie könnte Apple bei der Apple Watch nutzen, um zumindest die Uhrzeit dauerhaft auf dem Gerät anzuzeigen.

Auch wenn die neuen Patente erst jetzt bekannt werden, arbeitet Apple schon seit längerem an diesen Technologien. Das Patent 20180246363 mit der Bezeichnung „Pixel Array Antialiasing to Accommodate Curved Display Edges“ wurde zwar erst im Q2/2018 eingereicht, es reicht aber mindestens bi 2016 zurück. Im April dieses Jahres wurde übrigens ein weiteres Patent bekannt, mit dem Apple ebenso ein gebogenes Glas bei der Apple Watch umschreibt.

Am 12. September lädt Apple zur Keynote nach Cupertino. Unter anderem wird mit der Präsentation der Apple Watch 4 gerechnet. Wieviel von den hier genannten Patenten bereits in der kommenden Apple Watch steckt, bleibt abzuwarten.

Kategorie: Apple

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