Werbeguru Ken Segall kritisiert die neue Namensgebung der iPhones

| 18:16 Uhr | 4 Kommentare

Wer den Namenskonventionen der neusten iPhone-Modelle nicht viel abgewinnen kann, erhält nun mit Ken Segall prominente Unterstützung. Ken Segall war 12 Jahre lang der Kreativdirektor von Apples Werbeagentur, wo er unter anderem für das „i“ in „iMac“ verantwortlich gewesen sein soll. Mit der Namensgebung der aktuellen iPhone-Generation kann er sich jedoch absolut nicht anfreunden, wie er auf seinem Blog erklärt.

Die Sache mit dem „X“

Geht es nach Ken Segall grenzt es schon an „Wahnsinn“, was Apple mit den iPhone-Namen in der letzten Zeit macht. Schon beim iPhone SE fand er den Zusatz „SE“ nichtssagend. Ohnehin findet er die Idee inkrementelle iPhone-Updates mit einem „S“ zu bedenken unpassend. So verstärkt man seiner Meinung nur das Gefühl, dass das nächste große Update im nächsten Jahr kommt, auf dass viele Nutzer lieber warten.

Mit dem als römische Ziffer gemeinten ”X” bei dem iPhone X konnte sich Segall nach einem Jahr nun anfreunden, obwohl er überzeugt ist, dass viele Nutzer von dem Namen verwirrt sind. Beim iPhone XS und XR verschärft sich jedoch die Situation. Hier werden neue Kunden nicht zwangsläufig wissen, dass Apple das „X“ nach wie vor als „Ten“ ausspricht.

„Die Kunden sind nach wie vor verwirrt über die „X-oder-Ten“-Sache und in diesem Jahr erfordert das Verstehen des Konzepts noch etwas mehr Aufwand.

Wenn wir eine Modellkennung wie „8S“ sehen, lesen wir sie als Zahl und Buchstabe. Wenn wir einen Modellbezeichner wie „XS“ oder „XR“ sehen, sieht unser kleines Gehirn zwei Buchstaben.

Im Allgemeinen sind römische Zahlen und Buchstaben keine gute Mischung. Offensichtlich kein Produktkiller-Fauxpas, aber auch kein hervorragendes Beispiel dafür, wie man Perfektion benennt.“

Es ist durchaus verständlich, dass sich insbesondere Apple-Veteranen über die Namensgebung der neueren iPhones Gedanken machen. Wie BGR anmerkt, wird der Durchschnittskunde jedoch in das Geschäft gehen und nach dem „neuen iPhone“ oder dem „größten iPhone“ fragen. Möglicherweise will Segall mit seinem Blog-Post weniger das Marketing anprangern, sondern seine Meinung kundtun, dass Apple die Charakterisierung seiner Produkte weniger in den Mittelpunkt stellt, als es in seiner aktiven Zeit noch der Fall war.

Kategorie: iPhone

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4 Kommentare

  • Krusty

    Ich wüsste auch mal gerne, wofür das „R“ in iPhone XR eigentlich steht.

    28. Sep 2018 | 20:27 Uhr | Kommentieren
  • Egon

    Das R steht für ridiculous.

    28. Sep 2018 | 23:47 Uhr | Kommentieren
    • resomax

      Genau: lächerlich, wie die Konkurrenz dabei aussieht. Geiles iPhone – wird weggehen, wie warme Semmeln! Auch wenn der Name bescheuert ist.

      29. Sep 2018 | 0:05 Uhr | Kommentieren
      • Chris

        Naja das würde ich spontan nicht sagen! Das ist schon gerade beim XR perfekt gewählt.
        Bedenkt die geringe Auflösung im Vergleich zum XS und Max.
        Mit dem R klingelt immer das Wort Retina in meinem Kopf und suggeriert eine nahezu Pixelfreie Ansicht. Und das geht nicht nur mir so. So wird eine geringe Auflösung in ein Wort verwandelt was nach guter Auflösung klingt.
        Somit macht das XR für mich schon extrem viel Sinn.
        Das Max finde ich einfach nur wiedergibt!

        29. Sep 2018 | 8:02 Uhr | Kommentieren

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