Apple und Amazon widersprechen Bericht über chinesische Spionage-Chips in der eigenen Server-Hardware

| 20:33 Uhr | 0 Kommentare

Nachdem Bloomberg einen Bericht veröffentlicht hatte, in dem behauptet wurde, dass Unternehmen wie Apple und Amazon chinesische Überwachungschips in ihrer Server-Hardware gefunden haben, war die Aufregung natürlich groß. Glücklicherweise haben sowohl Apple als auch Amazon schnell reagiert und diese Aussage dementiert.

Keine Spionage-Chips bei Apple und Amazon

Bloomberg behauptet, dass Spionage-Chips rund 30 amerikanische Firmen und Einrichtungen kompromittiert hatten. Die reiskorngroßen Chips sollen von dem chinesischen Hersteller Super Micro stammen und erstmals auf Server-Motherboards im Jahr 2015 entdeckt worden sein. Mittlerweile hat das Wirtschaftsmagazin eine Gegendarstellung veröffentlicht, in der offizielle Reaktionen von Apple und Amazon aufgeführt werden.

Apple gibt an, dass zu keiner Zeit bösartige Hardware-Modifikationen in der eigenen Hardware vorhanden waren. Das Unternehmen überprüft stets hinzugekaufte Hardware, um ein solches Szenario auszuschließen. Sobald man eine derartige Modifikation gefunden hätte, hätte das Unternehmen schnellstmöglich die Öffentlichkeit informiert. Der Bloomberg-Artikel behauptet hingegen, dass Apple die Modifikation im Mai 2015 festgestellt hatte, woraufhin das FBI informierte wurde, ohne den Vorfall öffentlich bekannt zu machen.

Apple ist merklich ungehalten aufgrund der Vorwürfe und gibt sich ungewohnt direkt in einem Statement, dass von CNBC veröffentlicht wurde. So erklärt das Unternehmen, dass man enttäuscht ist, dass Bloombergs Reporter nicht in Betracht gezogen hätten, dass die vorliegenden Informationen falsch sein könnten:

„Wir sind zutiefst enttäuscht, dass Bloombergs Reporter in ihrem Umgang mit uns nicht offen für die Möglichkeit waren, dass sie oder ihre Quellen falsch oder falsch informiert sein könnten. Unsere beste Vermutung ist, dass sie ihre Geschichte mit einem zuvor gemeldeten Vorfall im Jahr 2016 verwechseln, bei dem wir in einem unserer Labore einen infizierten Treiber auf einem einzelnen Super Micro-Server entdeckt haben. Dieses einmalige Ereignis wurde als zufällig und nicht als gezielter Angriff auf Apple eingestuft.“

Kategorie: Apple

Tags: ,

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

iPhone XR bestellen

Hier informieren

iPhone XR bei der Telekom
iPhone XR bei Vodafone
iPhone XR bei o2

JETZT: iPhone XR bestellen