Apple würdigt den Erfolg von VoiceOver mit einem Erfahrungsbericht eines blinden Surfers

| 21:30 Uhr | 0 Kommentare

Im Bereich der Barrierefreiheit gehört Apple zu den Pionieren. Schon früh setzte das Unternehmen Hilfestellungen ein, um Menschen mit einer Behinderung bei der Bedienung von Apple-Geräten bestmöglich zu unterstützen. Apple hat heute einen ganz besonderen Erfahrungsbericht für uns, der zeigt, wie die umfangreichen Bedienhilfen Menschen helfen können.

Barrierefreiheit dank neuen Technologien

Scott Leason ist ein Frühaufsteher. Um 5:30 Uhr hat er bereits seine E-Mails, Social Media, die Nachrichten und das Wetter überprüft. Er hat die Surfberichte des Tages über die Surfline App auf seinem neuen iPhone XR überprüft und sich auf die Tagestour vorbereitet. Bevor die Sonne aufgeht, ist er bereit für seine tägliche Surf-Session. Das alles macht er, ohne sehen zu können.

Leason erblindete 1993, als ihn eine Kugel im Zuge eines Überfalls traf. Nachdem er im Umgang mit modernen Hilfen für die Barrierefreiheit trainiert wurde, bevorzugt er heute Apples iOS um sich durch den Alltag zu bewegen. So erklärt Leason:

„Ich denke, viele Sehbehinderte bevorzugen das iPhone, weil sie alles auf ihm machen können. Und VoiceOver funktioniert ziemlich gut.“

Auch wenn Leason der Technik sehr dankbar ist, so bezeichnet er sich nicht als Tech-Guru. Er trägt zwar eine Apple Watch, um seine Trainingseinheiten zu Hause und im Wasser zu verfolgen, aber er zieht es vor, die Dinge einfach zu halten. Wie Kevin Waldick, stellvertretender Direktor am Mission Bay Aquatics Center, sich erinnert, hatte Leason keine Probleme die neue Technik zu nutzen.

„Er war nicht sehr technisch versiert, aber als er sein iPhone bekam, konnte er es einfach bedienen. Das ist unglaublich. Und so leistet Apple wirklich großartige Arbeit, um die Technik zugänglich zu machen.“

Apple arbeitet stets daran seine Bedienhilfen für iOS, macOS, watchOS und tvOS zu verbessern. Dabei geht das Unternehmen sogar einen Schritt weiter und kündigte zuletzt eine neue Version seines „Everyone Can Code“-Lehrplans an, mit dem blinde und gehörlose Menschen das Programmieren erlernen können.

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