Patentklagen zielen auf Apples FaceTime und iMessage ab

| 7:01 Uhr | 1 Kommentar

Apple muss sich erneut mit Patentklagen auseinandersetzen, wobei sich mit Uniloc ein alter Bekannter über eine Patentverletzung beschwert. Dieses Mal verlangt das Unternehmen eine Entschädigung, da Apple mit der Funktionsweise von FaceTime und iMessage angeblich geltende Patentrechte verletzt.

Uniloc schlägt wieder zu

Uniloc hat erneut eine Reihe von Klagen eingereicht, in denen die Technologie von Apples FaceTime und iMessage beanstandet wird. Der erste Fall zielt auf Apples FaceTime mit einem Patent für ein „System und Verfahren zur netzwerkbasierten Richtlinienumsetzung für intelligente Client-Funktionen“ ab. Hier werden größtenteils Methoden zur Durchsetzung von Messaging-Richtlinien beschrieben, einschließlich Signalisierung, Authentifizierung und Weiterleitung an korrekte Dienste auf der Grundlage gespeicherter Informationen. Das Patent hat eine lange Reise hinter sich. Es wurde ursprünglich im Jahr 2003 von 3Com beantragt und 2010 von HP erworben, bis letztendlich im vergangenen Jahr das Patent in den Besitz von Uniloc Luxembourg wanderte.

Die zweite Klage befasst sich mit den Audiofunktionen von iMessage und stützt sich auf ein Patent, dass ursprünglich Philips im Jahr 2006 erteilt wurde. Die Patentschrift behandelt einen Aufzeichnungsdienst für Audio-Nachrichten. Jede Nachricht trägt einen „qualifizierenden Parameter“, wie beispielsweise einen Zeitstempel oder eine geografische Position, mit dem der Zugriff auf Aufzeichnungen gewährt oder verweigert wird.

Uniloc hat sich offensichtlich auf Apple eingeschossen und kauft Patente, um gegebenenfalls die Rechtsansprüche geltend zu machen. So hat das Unternehmen bereits mehrere Klagen eingereicht, die Dienste wie AirDrop und andere Netzwerk-Technologien von Apple beanstanden. Eines haben die Klagen zumeist gemeinsam, die Patente wurden zuvor eingekauft, was den Verdacht einer Patentverwertung nur bestärkt. (via AppleInsider)

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Ballroom

    Sowas müsste gesetzlich verboten werden, denn es ist offensichtlich was der Hintergrund ist!!! Nur Profit und sonst nix!

    22. Nov 2018 | 9:53 Uhr | Kommentieren

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