Foxconn erwägt iPhone-Fabrik in Vietnam zu bauen, um Strafzölle zu vermeiden

| 22:33 Uhr | 0 Kommentare

Sollte der anhaltende Handelskrieg zwischen China und den USA eskalieren, wäre Foxconn mit seinen Fabriken in China einer der leidtragenden Hersteller. Somit bereitet sich Apples größter Zulieferpartner auf einen alternativen Produktionsort vor, der aller Voraussicht in der südostasiatischen Region entstehen soll, wobei Vietnam derzeit der heißeste Kandidat hierfür ist.

Foxconn will mit iPhone-Werk umziehen

Während Apple den anhaltenden Handelsstreitigkeiten zwischen China und den Vereinigten Staaten bisher weitgehend entkommen ist, gibt es mittlerweile Hinweise, dass die US-Regierung weitere Produktkategorien mit Strafzöllen belegen könnte. Das würde wiederum auch Foxconn als Apples größter Zulieferer treffen, weswegen der Hersteller einen neuen Produktionsstandort in Erwägung zieht.

Der Plan der US-Regierung, die Produktion von elektronischen Geräten aus China zu verbannen, könnte aufgehen. Ein Schönheitsfehler besteht jedoch in der Art der Verlagerung. So zieht es beispielsweise Foxconn nicht in die USA, sondern in die südostasiatische Region. Wie Reuters berichtet, erwägt das Foxconn-Management derzeit eine neue iPhone-Produktionsanlage in Vietnam zu errichten. Laut den vorliegenden Informationen wurde das Thema sogar schon mit den Wirtschaftsvertretern des Landes besprochen. Alternativ wäre auch eine Fabrik in Thailand vorstellbar.

Die Verlagerung der Produktion in ein anderes Land hat zwar Potenzial, die besagten Strafzölle zu umgehen, die Errichtung neuer Anlagen in Vietnam oder Thailand wird aufgrund der schlechteren Infrastruktur und der Verfügbarkeit von Arbeitskräften jedoch neue Herausforderungen stellen.

Kategorie: Allgemein

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