iPhone-Auftragsfertiger TSMC und Foxconn melden starken November-Umsatz

| 18:26 Uhr | 0 Kommentare

Wie Bloomberg berichtet, haben mit TSMC und Foxconn zwei der größten Apple-Lieferanten eine deutliche Umsatzsteigerung für den Monat November vermeldet, was darauf hindeutet, dass die Angst vor einer schwachen iPhone-Nachfrage übertrieben sein könnte.

TSMC und Foxconn widersprechen pessimistischen Einschätzungen

Die asiatischen Unternehmen TSMC und Foxconn (Hon Hai) verzeichneten beide im November ein Umsatzplus von 5,6 Prozent und kehrten damit den jüngsten Trend um, dass Apple-Lieferanten die Produktions- oder Umsatzaussichten reduzierten, um der angeblichen sinkenden Nachfrage nach Apples Smartphones Rechnung zu tragen.

Foxconn verzeichnete einen Umsatz von umgerechnet 19,5 Milliarden US-Dollar, was ein persönlicher Rekord für den Monat November darstellt. TSMC, Hersteller von Apples A-Chip-Serie, meldete einen Umsatz von 3,1 Milliarden US-Dollar. Der TSMC-Umsatz liegt zwar unter den Einnahmen des Vormonats, wird von Experten jedoch als ein Erfolg bezeichnet. Die Führungskräfte des Chipherstellers haben in diesem Zusammenhang erklärt, dass sie weiterhin eine erhöhte Nachfrage nach hochwertigen Geräten erwarten. Dies soll auch den schwächelnden Krypto-Mining-Markt kompensieren, in den TSMC stark investiert hat.

Laut Bloomberg macht Apple fast die Hälfte des Umsatzes von Foxconn aus und etwa ein Fünftel von TSMC, womit die guten Umsatzzahlen zu einem großen Teil auf Apples Aufträge zurückzuführen sind. Dies spricht gegen die pessimistischen Einschätzungen der Analysten, die momentan die Runde nehmen. Um letztendlich ein aussagekräftiges Gesamtbild zu erhalten, werden wir noch bis Januar warten müssen, wenn Apple seinen Investoren berichtet, wie es dem Unternehmen im Weihnachtsgeschäft ergangen ist.

Kategorie: Apple

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