Bundesregierung erwägt Huawei beim 5G-Netzwerkausbau auszusperren

| 17:15 Uhr | 0 Kommentare

Das Handelsblatt macht heute mit einer Meldung auf sich aufmerksam und berichtet, dass die Bundesregierung erwägt, Huawei beim 5G-Netzwerkausbau auszusperren. Aus diesem Grund lädt der Planungsstab des Auswärtigen Amtes die Beamten am Werderschen Markt zu einer internen Diskussionsveranstaltung ein. Titel der Veranstaltung: „Wer hat Angst vor Huawei?“.

Bundesregierung erwägt Huawei beim 5G-Netzwerkausbau auszusperren

Bis dato hielt die Bundesregierung an dem chinesischen Netzwerkausrüster fest und setzte auf Kontrolle statt Ausschluss. Doch nun scheint man intensiver denn je in Berlin darüber nachzudenken, Huawei beim 5G-Netzwerkausbau auszusperren. Grund für die Überlegungen sei unter anderem der, dass die US-Regierung zunehmend Druck auf Deutschland und andere verbündete Staaten mache, Huawei aus 5G-Netzen zu verbannen. Ein Spionageverdacht steht im Raum.

In dem Bericht heißt es unter anderem

Wie mit dem Thema vertraute Personen dem Handelsblatt bestätigten, ist eine Diskussion darüber, wie Huawei ausgeschlossen werden könnte, innerhalb der Bundesregierung in vollem Gange. Die Zeit drängt: Bereits im Frühjahr sollen die Frequenzen versteigert werden, die Telekommunikationsunternehmen brauchen bis dahin Klarheit, welche Partner bei der Ausrüstung infrage kommen.

Huawei steht im Verdacht, sensible Daten entweder durch eingebaute Hintertüren oder aktiv an den chinesischen Staat weiterzugeben. Beweise dafür gibt es nicht. Das Unternehmen wehrt sich vehement gegen die Vorwürfe.

Lesenswerter Bericht des Handelsblatts, der das Thema noch eingehender durchleuchtet.

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