Ehemaliger Apple-Anwalt wegen Insiderhandels angeklagt

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Die US-Börsenaufsicht hat im Laufe dieser Woche  einen ehemaligen Apple Anwalt wegen Insiderhandels angeklagt. Es hießt, dass Gene Levoff in den Jahren 2015 und 2016 dreimal mit wesentlichen, nicht-öffentlichen Informationen zu den Apple Quartalszahlen gehandelt haben soll.

Ehemaliger Apple-Anwalt wegen Insiderhandels angeklagt

Gene Levoff, ehemaliger Apple Senior Director of Corporate Law and Corporate Secretary wird vorgeworfen, dass er in den Jahren 2015 und 2016 mit nicht öffentlichen Informationen zu den Apple Quartalszahlen gehandelt habe. Eine entsprechende Klage wurde laut CNBC beim U.S. District Court of New Jersey eingereicht.

Es soll übrigens nicht das erste Mal sein, dass Levoff Insiderhandel betrieben hat. So soll er auch in den Jahren 2011 und 2012 nicht öffentliche Informationen genutzt haben. Vom Handel in den Jahren 2015 und 2016 soll er dahingehend profitiert haben, dass er Verluste in Höhe von 382.000 Dollar vermieden hat.

Aus der Klage geht weiter hervor, dass ihm die Position bei Apple Insider-Zugang zu den noch nicht veröffentlichten Quartalsergebnissen und zu iPhone-Verkäufen gewährte. Mehr als einmal missachtete er die „Blackout“ -Periode des Unternehmens bei Aktiengeschäften und kaufte oder verkaufte Aktien im Wert von mehreren Zehn-Millionen Dollar, so die US-Börsenaufsicht. 

Levoff wurde im Juli 2018 von Apple beurlaubt und im September gekündigt. Ironischerweise war er vor seiner Kündigung für die Einhaltung der Wertpapiergesetze bei Apple verantwortlich.

Kategorie: Apple

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