Ehemaliger Facebook-Sicherheitschef empfiehlt Mark Zuckerberg zurückzutreten

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Wie CNBC berichtet, stellte der ehemalige Facebook-Sicherheitschef Alex Stamos die Menge an Macht in Frage, die Mark Zuckerberg mittlerweile angesammelt hat. So wäre es für Facebook besser, wenn Zuckerberg seine derzeitige Position aufgeben würde und sich anderen Aufgaben im Unternehmen widmet.

„Er muss einen Teil dieser Macht abgeben“

Im Rahmen der „Collision Conference“ in Toronto ging Alex Stamos mit Facebook CEO Mark Zuckerberg hart ins Gericht. So erklärte der ehemalige Sicherheitschef von Facebook, dass Zuckerberg zu viele Aufgaben im Unternehmen übernimmt und somit zu viele Machtbefugnisse hat.

„Er muss einen Teil dieser Macht abgeben. Und wenn ich er wäre, würde ich einen neuen Geschäftsführer für das Unternehmen einstellen.“

Das würde Zuckerberg auch die Gelegenheit geben, wieder das zu machen, was er am liebsten macht – die Entwicklung der Produkte des Unternehmens, erklärt Stamos nachfolgend. Einen neuen CEO-Kandidaten hat Stamos auch schon im Hinterkopf. Hierfür würde sich Microsoft-Präsident Brad Smith anbieten, der hatte bereits Anfang der 2000er Jahre gezeigt, wie man ein Unternehmen wieder auf Kurs bringt.

„Meine Empfehlung wäre Brad Smith von Microsoft. Jemand, der das schon einmal in einer anderen Firma durchgemacht hat.“

Facebook und Zuckerberg standen in den vergangenen Jahren vielfach in der Kritik. Allen voran mit Datenschutz-Skandalen und einer Rolle bei der Verbreitung von Desinformationen und Propaganda während der US-Präsidentschaftswahlen.

Die immer wieder geforderte Maßnahme einer Zerschlagung von Facebook wird laut Stamos die grundlegenden Probleme nicht lösen. In Bezug auf den Wettbewerb wäre eine solche Maßnahme jedoch legitim, fügt er an.

„Dadurch, dass man aus einem großen drei kleinere Unternehmen macht, verbessert man diese Situation nicht.“

Kategorie: App Store

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