Pegatron investiert bis zu 1 Milliarde US-Dollar in indonesische iPhone-Chip Fabrik

| 20:55 Uhr | 0 Kommentare

Wie Reuters berichtet, gab heute ein indonesischer Regierungsbeamter bekannt, dass der Auftragsfertiger Pegatron bis zu 1 Milliarde US-Dollar in eine neue Fabrik investieren wird, um Chips für Apple-Smartphones in dem Land herzustellen

Pegatron verlagert Produktion nach Indonesien

Interne Quellen hatten bereits angedeutet, dass Pegatron im Zuge der Unstimmigkeiten zwischen den USA und China eine neue Fabrik in Indonesien errichten wird. Ziel ist es, die Produktion von Apple-Produkten von China auszulagern. Pegatron-Präsident SJ Liao bestätigte bereits im Januar, dass man einen entsprechenden Schritt vom Stand des Handelskrieges abhängig macht. Nun gibt es von offizieller Seite eine Bestätigung. Laut dem stellvertretenden Minister Warsito Ignatius gab der taiwanesische Hersteller der indonesischen Regierung die Zusage, dass die Chips in Partnerschaft mit dem ansässigen Elektronikunternehmen PT Sat Nusapersada produziert werden.

Dem heutigen Bericht zufolge könnte das neue indonesische Werk auch zur Herstellung von MacBook-Komponenten genutzt werden, obwohl dieser Einsatz „nicht kurzfristig erfolgen würde“, erklärte Ignatius gegenüber Reuters. Pegatron wird nun schon länger nachgesagt, dass sich der Hersteller in Zukunft auch um ARM-Prozessoren für den Mac kümmern wird. Hierbei muss es sich jedoch nicht zwangsläufig um einen Ersatz des Intel-Hauptprozessors handeln. Möglicherweise bezieht sich dieses Gerücht auf den ARM-basierten T1-Chip, der als Begleitprozessor betrieben wird.

Pegatron ist nicht der einzige wichtige Apple-Lieferant, der Produkte außerhalb Chinas herstellen möchte. So hat Foxconn bereits bestätigt, dass man noch in diesem Jahr die Massenproduktion von iPhones in Indien starten wird.

Kategorie: Apple

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