Apple im Klassenzimmer: Wie das iPad Sprachbarrieren und Angst überwindet

| 10:32 Uhr | 0 Kommentare

Für Apple gehört die Bildung zu den wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft. Um dieses Ziel zu unterstützen, bietet Apple eine Vielzahl an Möglichkeiten, die das Lernen fördern sollen. Hierbei hilft auch das iPad, wie das Unternehmen im Zuge eines Besuchs einer Sprachunterrichtsstunde veranschaulicht.

Lehrer finden mit dem iPad eine gemeinsame Sprache

Zu Beginn jeder Sprachunterrichtsstunde an der Wilhelm-Ferdinand-Schüßler-Tagesschule in Düsseldorf bittet Lehrer Nick Kyriakidis und sein Kollege Sinaan El Haq Hadjeri immer einen anderen Schüler „Guten Morgen“ in seiner Muttersprache zu sagen.

Die Vielfalt dieses Klassenzimmers spiegelt das sich wandelnde Gesicht Deutschlands und Europas wider. In den letzten fünf Jahren hat die Region den größten Zustrom von Einwanderern und Flüchtlingen seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt. Viele sind vor Gewalt und Krieg im Nahen Osten geflohen, was eine Vielzahl besonderer Herausforderungen für die Pädagogen darstellt, da bei den Kindern nicht nur eine Sprachbarriere herrscht, sondern auch Angst.

Hier hilft das iPad und seine Lernsoftware weiter. „Kinder ziehen sich zurück wenn sie Angst haben Fehler zu machen“, erklärt Kyriakidis. „Wenn wir versuchen diese Angst abzubauen, ist es viel einfacher für sie, mit uns zu lernen, weil sie nichts zu verlieren haben.“ „Mit dem iPad ist es anders als wenn sie etwas [auf Papier] schreiben und ich dann mit meinem roten Stift komme und „das ist falsch“ sage, unterstreicht Hadjeri. „[Mit dem iPad] lernen sie für sich selbst.“

Von den rund 325 Schülern aus 39 Ländern haben etwa 20 Prozent „Deutsch als Zweitsprache“ (DAZ). Seit die Schule das 1:1 iPad-Programm gestartet hat, bei dem jeder Schüler Zugang zu seinem eigenen iPad hat, haben 100 Prozent der Teilnehmer ihren Abschluss gemacht, ein Anstieg von mehr als 20 Prozent. Und nirgendwo ist der Unterschied deutlicher als bei DAZ-Schülern.

Neue Wege mit Apple-Technologie

Schulen in ganz Europa finden dank der Apple-Technologie neue Wege, wie Lehrer und Schüler miteinander in Kontakt treten und kommunizieren. Am College Daniel Argote in Frankreich werden beispielsweise die Schüler mit einem Unterrichtsvideo, das von ihren Lehrern auf ihre iPads aufgezeichnet wurde, nach Hause geschickt. Auf diese Weise können Schüler, deren Eltern nicht fließend Französisch sprechen, ihr Lernen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Klassenzimmers erweitern.

Dieser Erfolg ist nicht nur auf den Sprachunterricht begrenzt. So haben viele Schulen auf der ganzen Welt auch Fortschritte in anderen Unterrichtsfächern erzielen können, wenn das iPad eingesetzt wird. Diesen Erfolg will Apple in Kooperation mit dem Malala Fund für benachteiligte Gruppen in Frankreich – mit einem Schwerpunkt auf Flüchtlingen und vertriebenen jungen Frauen – erreichen. Hier will Apple unter anderem die praktischen Fähigkeiten der Softwareentwicklung lehren, wobei natürlich das iPad wieder ein wichtiges Hilfsmittel sein wird.

Kategorie: Apple

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