Streaming-Dienste wie Apple Music beflügeln Indies

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Mit dem Erfolg der Musik-Streaming-Dienste, gab es auch die Kritik, dass Anbieter wie Spotify oder Apple Music den Künstlern zu wenig zahlen würden. Ein neuer Bericht von CNET zeigt nun hingegen, dass das Streaming-Zeitalter insbesondere im Indie-Bereich für positive Schwingungen sorgt.

Indies im Aufschwung

Unabhängige Labels repräsentieren heute 40 Prozent des Musikmarktes, doppelt so viel wie in den Tagen des Verkaufs physischer Musik. Während sich größere Labels derzeit über einen Rückgang der Streaming-Einnahmen beschweren, waren die Indies noch nie optimistischer für die Zukunft als heute.

In einer Umfrage von Merlin, einer Gruppe von über 20.000 Indie-Labels, gaben 85 Prozent an, dass sie im Juni optimistisch in die Zukunft ihres Unternehmens blicken. Die Einnahmen aus dem Indie-Streaming wuchsen im Jahr 2017 um 46 Prozent, was ihnen half, den Gesamtumsatz um 11,3 Prozent auf 6,9 Milliarden US-Dollar zu steigern, wie die Daten des Worldwide Independent Networks zeigen. Damit übertraf das Wachstum der unabhängigen Labels den Rest des Marktes, der um 10,2 Prozent wuchs.

„Wenn es eine Sache gibt, die das Streaming mit Sicherheit bewirkt hat, dann hat es eine neue unabhängige Musikindustrie geschaffen“, kommentierte Jorge Brea, CEO von Symphonic Distribution. Seine Firma ist bekannt für den Vertrieb von Musik von Künstlern wie Deadmau5 und Waka Flocka Flame.

Apple legt einen großen Wert auf die Entdeckung neuer aufstrebender Künstler und fördert die jungen Talente nicht nur auf seinem Musik-Streaming-Dienst. So gibt es neben dem „Up Next“-Programm von Apple Music auch Live Konzerte in den Apple Stores. Die Stars sind dabei die Indies, die mit Apples Engagement eine große Chance erhalten.

Kategorie: Apple

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