Erste Kunden erhalten die Apple Card: hohe Genehmigungsrate und faire Zinssätze

| 12:52 Uhr | 3 Kommentare

Nachdem die Apple Card diese Woche in den USA gestartet ist, erhalten die ersten Kunden nun auch ihre physische Apple Card. Weiterhin bestätigt das erste Feedback, dass Finanzpartner Goldman Sachs recht großzügig bei der Genehmigung der Kreditkarte ist, was zeigt, dass Apple offenbar möglichst viele Kunden für seine Apple Card gewinnen will.

Die Apple Card

Kommen wir zuerst zur physischen Apple Card aus Titan. Nilay Patel von The Verge hat Fotos von seiner Apple Card geteilt, die zeigen, dass die Karte etwas dicker ist als andere Metall- und Plastik-Kreditkarten. Die Apple Card wiegt 14,75 Gramm und ist damit auch etwas schwerer als die meisten anderen Karten.

Ein weiterer Early Adopter, Aaron Andino, hat ein Apple Card „Unboxing“-Video auf YouTube veröffentlicht, das einen genaueren Blick auf die Karte erlaubt. Die physische Apple Card besticht durch ein klares Design mit einem Apple-Logo, einem Chip und einem Namen. Auf der Karte befindet sich weder eine Kartennummer noch ein Ablaufdatum. Auf eine CVV wird ebenfalls verzichtet. Stattdessen werden diese Daten in der Wallet-App gespeichert. Das erhöht die Sicherheit bei Verlust oder Diebstahl. Auch die Rückseite der Apple Card hat ein aufgeräumtes Design mit geprägten Goldman Sachs sowie Mastercard Logos und einem Magnetstreifen.

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Hohe Genehmigungsrate

Mit dem Start der Apple Card zeigt sich, dass die Genehmigungsrate der Kreditkarte ungewöhnlich hoch ist. So berichtet beispielsweise ein Kunde namens Ed Oswald, dass er überrascht war, die Apple Card erhalten zuhaben, da er sich „in den letzten zwei, drei Jahren“ in einer schwierigen finanziellen Lage befand. Oswalds Kreditkarten-Score sei dementsprechend niedrig. Sein Kreditrahmen liegt bei Apple zwar nur bei 750 US-Dollar, dafür sei der Zinssatz bei einer Überziehung mit 23,99 Prozent „viel niedriger“ als bei seinen anderen Karten.

Wie ein namentlich nicht näher genannter Insider erklärt, ist es Apple wichtig, dass so wenig Kunden wie möglich abgewiesen werden. Natürlich kann dies nur in einem verantwortungsvollen Rahmen erfolgen:

„Von Anfang an wollte Apple, dass sein Bankpartner eine Technologieplattform schafft, die so viele seiner über 100 Millionen US-iPhone-Nutzer wie möglich im Rahmen der Vorschriften und einer verantwortungsvollen Kreditvergabe genehmigt. Das entspricht dem Wunsch des Technologieriesen, seinen Kunden ein gutes Benutzererlebnis zu bieten.“

Bei der Gelegenheit bietet sich auch eine kleine Zeitreise an. Denn Apple hatte bereits des Öfteren versucht eine eigene Kreditkarte auf den Markt zu bringen, wie sich CNBC erinnert. Darunter die im Jahr 2004 geplante „iTunes-Kreditkarte“. Steve Jobs hatte sich jedoch gegen die Einführung einer Kreditkarte entschieden, da er es verhindern wollte, dass Apple-Kunden abgewiesen werden, falls der Kreditkarten-Score zu niedrig ist. Das würde sich unter Umständen auf Apples Image negativ auswirken. Wie die aktuellen Erlebnisberichte zeigen, hat Apple anscheinend einen guten Kompromiss gefunden – insbesondere, da das Unternehmen auch für Personen mit einem niedrigen Kreditkarten-Score moderate Zinssätze anbietet.

Kategorie: Apple

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3 Kommentare

  • Robert

    Hahaha, Zinsatz billig mit 24% – diese Verbrecher!

    11. Aug 2019 | 15:38 Uhr | Kommentieren
    • resomax

      Bei der Apple Card wird der Zinssatz an den Kretitscore angepasst. Ist bei den Amis üblich, sprich: bei einem guten Score könnten auch weniger als 10 % Zinssatz drin sein.

      11. Aug 2019 | 18:34 Uhr | Kommentieren
  • Nico

    @Robert Vielleicht mal informieren, was bei Kreditkarten normalerweise an Zinsen verlangt wird, das ist ein ganz normaler Satz und hat nichts mit Verbrechen zu tun.
    Es ist natürlich nicht vergleichbar mit einem Überziehungskredit eines Normal Kontos.

    Man sollte auch bedenken, dass der der Kredit auf einer Kreditkarte kostenlos ist, bis zum Ende des Rechnungsmonats.

    11. Aug 2019 | 18:03 Uhr | Kommentieren

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