iPhone 11: Benchmark zeigt 6-Core Chip und mehr RAM für den iPhone XR Nachfolger

| 14:12 Uhr | 1 Kommentar

Die neuen iPhones stehen vor der Tür. Im September wird Apple voraussichtlich drei neue Modelle einführen, die sich am Design der aktuellen Generation orientieren werden. Unter der Haube wird es jedoch einige Neuerungen geben. Neben einem neuen Kamera-System wird auch wieder ein neuer A-Chip eingesetzt. Was dieser zu leisten vermag, zeigt möglicherweise ein Geekbench-Test, der nun in den Weiten des Internets aufgetaucht ist.

6-Core-Prozessor und 4 GB RAM

Das von MacRumors gesichtete Ergebnis listet ein Gerät mit der Modellnummer „iPhone12,1“ unter iOS 13.1 mit der Mainboard-Kennung „N104AP“ auf. Im Mai berichtete Bloomberg, dass die nächste Generation des iPhone XR intern den Codenamen N104 trägt, während 9to5Mac im Juli berichtete, dass das Gerät die Modellnummer iPhone12,1 tragen würde.

Wenn wir es hier tatsächlich mit einem legitimen Benchmark zu tun haben, erfahren wir einige Details zum iPhone XR Nachfolger und seinen A13 Chip. Erstens, das Ergebnis zeigt ca. 4 GB RAM für das Gerät, was eine Steigerung gegenüber den 3 GB des aktuellen iPhone XR und im Einklang mit den Vorhersagen des bekannten Analysten Ming-Chi Kuo wäre. Das iPhone XS und XS Max verfügen bereits über 4 GB RAM. Bisher gab es kein stichhaltiges Gerücht, dass die iPhone XS Nachfolger ein Upgrade beim Arbeitsspeicher erhalten.

Die Geekbench-Daten zeigen ebenfalls, dass der A13 weiterhin sechs Kerne umfasst, vermutlich in einer unveränderten Aufgabenverteilung, im Vergleich zum A12 mit zwei Hochleistungskernen und vier hocheffizienten Kernen. Die Hochleistungskerne des A13 sind im heutigen Messwert mit 2,66 GHz abgebildet, verglichen mit 2,49 GHz im A12. Das führt zu einem Anstieg der Single-Core-Leistung des A13 mit einem Score von 5415 von etwa 12 bis 13 Prozent, verglichen mit einem Durchschnitt von 4796 für den A12 im iPhone XR.

Interessanterweise ist der Multi-Core-Wert des A13 von 11294 nahezu identisch mit dem Durchschnittswert des A12 von 11192. Geekbench-Entwickler John Poole erklärt MacRumors in diesem Zusammenhang, dass es aufgrund thermischer Grenzen zu einer gewissen Drosselung kommen könnte. Ähnliche Situationen hatte es bereits mit dem A12 im iPhone XS und XR gegeben, so dass wir auf weitere Daten warten müssen, um sicher zu sein, wo der A13 wirklich seinen Höhepunkt findet.

Etwas verwirrend sind die merkwürdig niedrigen Werte für die L1- und L2-Caches. Poole gibt jedoch Entwarnung und erklärt, dass Geekbench hier wahrscheinlich Probleme hatte die richtigen Cache-Werte auszulesen, da die Kombination der Hochleistungs- und Effizienzkerne den Benchmark durcheinander bringen kann, was insbesondere bei so neuer Hardware eintreten könnte.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Bananarama

    Die üblichen Fake-Benchmarks zur üblichen Zeit. Wie jedes Jahr. Tzzz …

    03. Sep 2019 | 20:35 Uhr | Kommentieren

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