Apple Statement zur iOS-Sicherheit

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Ende letzten Monats wurde bekannt, dass das Google Project Zero Team eine iOS-Sicherheitslücke entdeckt hatte. Diese wurde allerdings bereits im Februar von Apple gestopft. Allerdings hat Apple von Kunden gehört, die aufgrund der Meldung besorgt waren. Aus diesem Grund hat man sich zu einem Statement entschieden, so dass Anwender vollständig über den Sachverhalt und die Hintergrunde aufgeklärt werden.

Apple Statement zu iOS-Sicherheit

Apple erklärt, dass der ausgeklügelte Angriff eng fokussiert und kein Massenexploit von iPhones war. Der Angriff betraf weniger als ein Dutzend Webseiten, die sich auf Inhalte der uigurischen Community konzentrierten. Unabhängig vom Ausmaß des Angriffs nimmt Apple die Sicherheit aller Benutzer sehr ernst.

Die Veröffentlichung von Google, rund sechs Monate nach Veröffentlichung der iOS-Patches, erweckt den falschen Eindruck einer „Massenausbeutung“, um „die privaten Aktivitäten ganzer Bevölkerungsgruppen in Echtzeit zu überwachen“, und weckt bei allen iPhone-Nutzern die Befürchtung, dass ihre Geräte kompromittiert wurden. Dies war niemals der Fall.

Weiter betont Apple, dass alle Beweise darauf hindeuten, dass diese Website-Angriffe nur für einen kurzen Zeitraum (ungefähr zwei Monate, nicht „zwei Jahre“, wie Google impliziert) ausgeführt wurden. Apple hat die entsprechenden Sicherheitslücken im Februar behoben. Innerhalb von zehn Tagen nachdem der iPhone-Hersteller von der Lücke erfahren hat, wurde extrem schnell daran gearbeitet, das Problem zu beheben. Als Google auf Apple zukam, war das Unternehmen bereits dabei, die ausgenutzte Sicherheitslücke zu beheben.

Abschließend betont Apple noch einmal, wie groß der Stellenwert der iOS-Sicherheit ist. So arbeitet Apple ständig daran, neue Schutzmaßnahmen zu ergreifen und Sicherheitslücken zu schließen, sobald diese entdeckt wurden. So werde man niemals aufhören, unermüdlich zu arbeiten, um die Sicherheit der Benutzer zu gewährleisten. (via Apple Newsroom)

Kategorie: Apple

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