iPhone-Produktion: Bei Foxconn arbeiteten zu viele Leiharbeiter

| 15:55 Uhr | 0 Kommentare

Wie Bloomberg berichtet, folgen große Produktionsfirmen in China nicht immer den hiesigen Arbeitsgesetzen. So geschah es auch, dass Foxconn gegen eine chinesische Arbeitsvorschrift verstoßen hat, indem der Auftragsfertiger zu viele Leiharbeiter in der weltgrößten iPhone-Fabrik eingesetzt hatte.

Verletzung der Arbeitsvorschriften

Laut China Labor Watch (CLW) arbeiteten verdeckte Ermittler im Werk Zhengzhou und fanden heraus, dass Zeitarbeitskräfte im August etwa 50 Prozent der Belegschaft ausmachten. Das chinesische Arbeitsrecht erlaubt jedoch maximal 10 Prozent. Zu dieser Zeit werden in dem Werk hauptsächlich die neuen iPhone-Versionen gefertigt, was Apple zu einer Stellungnahme bewegte. So erklärte das Unternehmen, dass die Zustände gegen die Unternehmensrichtlinien verstoßen und dass man nun „eng mit Foxconn zusammenarbeitet, um dieses Problem zu lösen.“

Leider werden in China die Arbeitsrechte des Öfteren verletzt. Deswegen stellt Apple für seine Partner aus der Zulieferkette einen Verhaltenskodex auf, der vor Ort überprüft wird. So stellte Apple in der Vergangenheit beispielsweise fest, dass bei Foxconn Arbeiter nachts Überstunden machten, was ebenfalls gegen die Unternehmensrichtlinien verstoße. Diese Angelegenheit soll laut eigenen Aussagen mittlerweile geklärt sein.

Dass die Vorgaben nicht immer eingehalten werden, sieht man auch an den aktuellen Ereignissen. Deswegen versucht Apple bei seinen Bemühungen auch auf Aufklärungsarbeit bei den Arbeitern zu setzen. Wie Apples 2018er Zuliefererbericht zeigt, wurden alleine im Jahr 2017 über 3 Millionen Arbeiter in Fortbildungen auf ihre Rechte aufmerksam gemacht. Dabei wurden sie auch geschult, wie sie bei einem Verstoß eine Unterstützung erhalten können.

Kategorie: Apple

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