Besser als Touch ID und Face ID? Apple arbeitet an neuen Methoden zur biometrischen Authentifizierung

| 7:23 Uhr | 0 Kommentare

Apple gibt sich offenbar nicht nur mit Face ID und Touch ID für die biometrische Identifikation zufrieden. So zeigt eine Patentanmeldung, dass das Unternehmen an einem speziellen Handflächen-Scanner arbeitet, der das Venenmuster eines Nutzers erfassen kann.

Das Venenmuster als besserer Fingerabdruck

In Filmen sah man früher oft, dass für eine Authentifizierung die Hand auf ein Scanner gelegt wird, wo die Handfläche wie bei einem Fingerabdruck erfasst wird. Apple will die Identifikation zwar auch über die Handfläche angehen, jedoch auf eine andere Art. Ein neues Scan-System könnte das einzigartige Venenmuster der Handfläche erfassen und mit vorher registrierten Mustern abgleichen. Die Venenbiometrie bietet aufgrund ihres komplexen Musters eine hohe Authentifizierungsgenauigkeit. Da die Muster im Körper liegen, fällt es zudem schwer, sie zu fälschen.

Für die Erfassung der Venenmuster sieht das eingereichte Patent einen im Bildschirm integrierten biometrischen Sensor vor, der das einzigartige Muster mit Hilfe einer Infrarot-Strahlung erfasst. Das Patent beschäftigt sich ebenfalls mit der Möglichkeit, die TrueDepth-Kamera in den Prozess der Erkennung mit einzubeziehen.

Apple vermerkt in der Patentschrift, dass die biometrische Identifikation zusätzlich als eine Form der Zustandsüberwachung verwendet werden kann. Das Unternehmen geht nicht auf Einzelheiten ein, aber es wäre vorstellbar, dass der Venen-Scan Hinweise auf ein gesundheitliches Problem liefert. So könnte das System beispielsweise eine Schwellung oder Blockade erkennen und den Nutzer warnen. Neben einem Einsatz im iPhone oder iPad denkt Apple auch über eine Umsetzung für die Apple Watch nach. (via AppleInsider)

Kategorie: Apple

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