Google Pixel 4: Gesichtserkennung funktioniert auch mit geschlossenen Augen (Update)

| 15:00 Uhr | 1 Kommentar

Erst gestern haben wir euch über ein massives Sicherheitsproblem beim Samsung Galaxy S10 informiert. Mit Hilfe einer einfachen Displayschutzfolie ist es bei diesem Gerät möglich, den ins Display eingelassenen Fingerabdrucksensor zu umgehen. Die Südkoreaner arbeiten bereits an einer Lösung. Nun wird bekannt, dass beim Google Pixel 4 die Gesichtserkennung auch mit geschlossenen Augen funktioniert. Dies ist allerdings von Google so offiziell vorgesehen.

Google Pixel 4: Gesichtserkennung funktioniert auch mit geschlossenen Augen

Chris Fox von BBC hat die Gesichtserkennung des neuen Google Pixel 4 getestet. Dabei ist aufgefallen, dass sich das Google Pixel 4 mit den Standardeinstellungen auch mit geschlossenen Augen entsperren lässt. Der Test wurde von verschiedenen Personen wiederholt, die Ergebnisse waren identisch.

Blickt man in das zugehörige Support Dokument zum Pixel 4 heißt es unter anderem

Eine andere Person kann Ihr Smartphone dadurch entsperren, dass sie es vor Ihr Gesicht hält, selbst wenn Ihre Augen geschlossen sind. Bewahren Sie Ihr Smartphone an einem sicheren Ort auf, z. B. in der Brusttasche oder Ihrer Handtasche. Sie können Ihr Smartphone vor unbefugtem Zugriff schützen, indem Sie die Sperrfunktion aktivieren.

Wir halten es für fragwürdig, dass Google eine solche Funktion (Entsperrmöglichkeit mit geschlossenen Augen) standardmäßig aktiviert. Es scheint, dass Apple bei der biometrischen Authentifizierung im Vergleich zur Konkurrenz nach wie vor deutlich die Nase vorne hat.

Update 21.10.2019: Mittlerweile hat sich Google offiziell zu Wort gemeldet und den Kollegen von The Verge zu Protokoll gegeben.

Wir arbeiten an einer Option für Benutzer, die es erfordert, dass die Augen geöffnet sein müssen, um das Telefon zu entsperren. Diese Option wird in den kommenden Monaten in Form eines Software-Updates bereitgestellt. In der Zwischenzeit können Pixel 4-Benutzer, die befürchten, dass jemand ihr Telefon nimmt und versucht, es zu entsperren, während ihre Augen geschlossen sind, eine Sicherheitsfunktion aktivieren, für die eine PIN, ein Muster oder ein Kennwort für die nächste Entsperrung erforderlich ist.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Gast

    Google + Android….. schon das Geschäftsmodell signalisiert doch Unsicherheit.
    Wenn ich nur von den Daten meiner Kunden lebe kann ich kein(e) sichere
    Software oder Smartphone haben.
    Ganz anders Apple , hier wird mir doch ein ganz anderes Bild gezeigt.
    Topsicherheit , TouchID oder FaceID
    Notfallsperrung , iCloud Sicherung durch „ Find my iPhone“ , Secure Enclave
    ApplePay. allein die vielen persöhnlichen Daten die Google bei GooglePay
    überträgt und die Google an dritte weiterreicht……was Apple nicht tut.
    Lest mal die AGBs von GooglePay.

    Dann muss man sich auch nicht über ein Pixel4 wundern was eine Gesichtserkennung
    ins lächerliche treibt oder das Samsung Note10+ was mit einem Foto zu
    entsperren ist.
    Ich finde den Aufpreis von 300-500€ allein für die Software und die Sicherheit gerechtfertigt.
    Das ich beim Verkauf noch deutlich höhere Preise bekomme als bei Andoidphones…….
    geschenkt.

    19. Okt 2019 | 12:42 Uhr | Kommentieren

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