Apple Patent: Memoji könnten zukünftig automatisch aus Fotos erstellt werden

| 7:15 Uhr | 1 Kommentar

Eine neue Version der Memoji-Funktion könnte in der Lage sein, automatisch einen Memoji für einen Benutzer zu generieren, indem ein Foto des Nutzers analysiert wird. Dabei soll eine möglichst genaue Kombination von Gesichtsmerkmalen bestimmt werden, um den digitalen Avatar mit einem ähnlichen Aussehen zu erstellen, ohne dass der Benutzer eine Auswahl treffen muss.

Automatische Memoji-Erstellung

In iOS 13 erweiterte Apple die Memoji-Funktion mit der Möglichkeit iMessage-Sticker zu erstellen. Allerdings ist die Funktion darauf angewiesen, dass die Benutzer einen Prozess durchlaufen, um ihr Memoji zu erstellen, was einige Minuten dauern kann. In einem vom US-Patent- und Markenamt erteilten Patent stellt Apple nun ein System vor, das einen Memoji anhand eines Fotos erstellen kann.

Das System erfasst die Gesichtsattribute sowie den Ausdruck der Person und bestimmt, welche Avatarvorlagen am ehesten übereinstimmen. Die Template-Avatare werden basierend auf der Klassifizierung verformt, um die Übereinstimmung zu erleichtern. Sind die Grundwerte ausgewählt, werden weitere Attribute wie Haare, Hautfarbe oder eine Brille bestimmt. Die Daten für den kompilierten Memoji können auch in andere Vorlagen übertragen werden, um den Benutzern beispielsweise Variationen eines Erscheinungsbilds zu ermöglichen.

Apple reicht wöchentlich zahlreiche Patentideen ein. Obwohl das Vorhandensein eines Patents auf ein Interesse in dem entsprechenden Forschungs- und Entwicklungsbereich hindeutet, garantiert dieses nicht, dass die beschriebenen Konzepte in einem zukünftigen Produkt erscheinen werden. Bei dem Memoji-Patent stehen die Chancen für eine Umsetzung jedoch relativ gut, da Apple offensichtlich Gefallen an den Memoji gefunden hat, wie die vielen und recht ausgefallen Werbespots zeigen.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • DKone

    Jaaaa bitte schnell veröffentlichen, bin nämlich zu doof um eines zu erstellen welches mir ähnelt.

    24. Okt 2019 | 19:18 Uhr | Kommentieren

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