AirPods Pro im Teardown: größerer Akku, etwas schwerer als das Original

| 13:37 Uhr | 1 Kommentar

Am Montag vorgestellt, werden die neuen AirPods Pro seit gestern ausgeliefert (hier im Apple Online Store erhältlich). Gleichzeitig haben die Apple Stores eine erste Lieferung an AirPods Pro erhalten. Kaum ist der AirPods Pro Verkaufsstart über die Bühne gegangen, liegen diese auch schon auf dem Seziertisch und werden zerlegt.

Teardown: iFixit zerlegt die neuen AirPods Pro

Wir wir es von iFixit gewohnt sind, haben sich die Reparatur-Spezialisten kurz nach dem Verkaufsstart einer neuen Apple Hardware das gute Stück geschnappt und auf dem Seziertisch auseinandergenommen. Kurzum: Das AirPods Pro Teardown liegt vor.

Die AirPods Pro kosten hierzulande 279 Euro und bieten im Vergleich zum „Original“ eine aktive Geräuschunterdrückung. Zudem sind sie gegen Wasser und Staub geschützt (IPX4). Nun wurden die neuen AirPods Pro auseinander genommen. Das einzige Element, was sich problemlos tauschen lässt, sind die kleine Silikon-Ohrstöpsel. Diese kosten im Zubehör 4 Dollar. Ein Euro-Preis liegt uns noch nicht vor.

Genau wie die Original AirPods sind auch die AirPods Pro nicht zu reparieren. Allerdings gibt es im Gehäuseinneren ein paar Unterschiede zu den bisherigen AirPods. Blicken wir zunächst auf das Gewicht der einzelnen AirPods Pro. Diese sind mit 5,4 g (0,19 oz) rund ein Drittel schwerer als die AirPod-Ohrhörer der Vorgängerversion. Das neue Ladecse ist mit einem Gewicht von 45,6g ebenso etwas schwerer als das Ladecase der Orignal-AirPods.

iFixit entdeckte außerdem in jedem AirPod eine 1,98-Wh-Knopfzellenbatterie, wie man sie aus Uhren kennt. Diese ersetzt die in den Original AirPods enthaltene Stiftbatterie. Laut Aufdruck stammt der Akku aus Deutschland. iFixit merkt an, dass dies derselbe Akku sein könnte, der in Samsungs Galaxy Buds zu finden ist. Grundsätzlich ist der Akku austauschbar, dies aufgrund der Bauweise doch nicht wirklich möglich. Apple setzt auf allerhand Klebstoff im Gehäuseinneren und hat den Akku fest mit dem Kabel verlötet.

Unterm Strich sind die AirPods Pro nicht besser oder schlechter zu reparieren, als die Oringal-AirPods. Für die Leichtigkeit der Reparatur vergibt iFixit 0 von 10 Punkten.Gegenüber Lauren Goode hat Apple diese Tatsache bestätigt. Gleichzeitig gibt der Hersteller zu verstehen, dass die AirPods aus recycelbaren Materialien gefertigt wurden. Aufgrund der Größe und des Fertigungsprozess werden die AirPods Pro nicht repariert, nur ersetzt.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Instinct23

    Also haben Airpods Pro Fixkosten von 110 Euro alle 2 Jahre wenn der Akku der beiden Hörer getauscht werden muss. Nach 4 Jahren hat man dann 500 Euro ausgegeben. Hmm

    31. Okt 2019 | 16:52 Uhr | Kommentieren

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