Tim Cook bekräftigt seine Unterstützung für das DACA-Programm und fordert einen besseren Datenschutz

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Tim Cook unterstützt seit Jahren die Deferred Action for Childhood Arrivals (DACA). In einem Interview mit ABC News spricht sich Apples CEO nun erneut für den Erhalt der Einwanderungsrichtlinie für junge Zuwanderer aus. Weiterhin fordert er bessere Datenschutzgesetze, anstatt „Bußgelder und Zerschlagung“.

Eine sichere Zukunft für Träumer

2012 trat in den USA das DACA-Programm in Kraft. Die Regelung schützt illegale Einwanderer, die bereits als Minderjährige in die USA kamen, für zwei Jahre vor einer Abschiebung und gewährt ihnen den Zugang zu einer Arbeitserlaubnis. US-Präsident Donald Trump ordnete vor zwei Jahren die Beendigung des Programmes an. Vor einem Bundesgericht erlitt Trump jedoch eine Niederlage, als sein Vorstoß als unzulässig abgeschmettert wurde. Trump ist jedoch immer noch kein Fan dieser Richtlinie und versucht weiterhin das DACA-Programm abzuschaffen. Sollte das Programm fallen, droht rund 800.000 jungen Menschen die Abschiebung.

Tim Cook hatte sich bereits des Öfteren für den Schutz der sogenannten „Dreamer“ (Träumer) eingesetzt. Als „Dreamer“ werden im Volksmund junge Erwachsene bezeichnet, die illegal in die USA eingewandert sind. Von der Regelung profitieren laut Cook derzeit 450 Apple-Mitarbeiter.

Zuletzt unterzeichnete Cook im Oktober einen Brief, in dem der Oberste Gerichtshof aufgefordert wurde, DACA aufrechtzuerhalten und die „Dreamer“ in den Vereinigten Staaten zu schützen. Gegenüber ABC News bekräftigt Cook nun seine Überzeugung und erklärt, dass er weiterhin gegen die Pläne der Trump-Administration kämpfen wird.

„Egal wer im Weißen Haus ist, die Dinge, auf die ich mich konzentriere, werden die gleichen sein. Ich konzentriere mich auf DACA. Wir haben 450 Leute, die dank dem DACA-Programm bei Apple beschäftigt sind. Ich will, dass diese Leute geschützt werden. Nicht nur die 450, sondern alle DACA-Mitarbeiter in Amerika.“

Bessere Datenschutzbestimmungen

Natürlich darf bei einem Cook-Interview ein Ausflug in das wichtige Thema Datenschutz nicht fehlen. So erklärt Apples CEO, dass er „sehr besorgt“ sei, dass die Menschen oft zu der Übergabe von privaten Daten gezwungen sind und dass viele Unternehmen mit dem Umgang dieser Daten überfordert sind.

Zum Thema der Aufspaltung von Technologieunternehmen wie Facebook, Google und Amazon sagte Cook, dass er der Meinung sei, dass der Schwerpunkt zu sehr auf „Bußgeldern und Zerschlagung“ liege und nicht darauf, wie diese Unternehmen Daten sammeln und verwenden.

Kategorie: Apple

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