iPhone-Verschlüsselung: Apple bereitet sich auf möglichen Rechtsstreit mit dem US-Justizministerium vor

| 16:22 Uhr | 1 Kommentar

Zwischen Apple und dem US-Justizministerium könnte sich ein bizarrer Rechtsstreit abspielen. Im Fokus dürfte dabei die iPhone-Verschlüsselung stehen. Wie es scheint, bereitet sich Apple auf ein entsprechendes Szenario vor.

Apple bereitet auf möglichen Rechtsstreit mit dem US-Justizministerium vor

Über die aktuelle Forderung des FBI und des US-Generalstaatsanwalt William Barr haben wir euch hier bereits informiert. Kurz zusammengefasst: Barr und das FBI fordern von, dass der Hersteller das iPhones eines Mörders zu entsperrt. Auch Präsident Trump mischt sich mittlerweile in die Diskussion ein und beschwert sich, dass Apple für solche Fälle keine Hintertür in die iPhone-Verschlüsselung einbaut. 

Wie die New York Times nun berichtet, bereitet sich Apple diesbezüglich auf einen möglichen Rechtsstreit mit dem  US-Justizministerium vor. So schreiben die Kollegen

Apple bereitet sich privat auf einen Rechtsstreit mit dem Justizministerium vor, um die Verschlüsselung seiner iPhones zu verteidigen und gleichzeitig öffentlich zu versuchen, den Streit zu entschärfen, während der Technologieriese eine immer kniffligere Linie zwischen seinen Kunden und der Trump-Administration einschlägt.

Timothy D. Cook, der Geschäftsführer von Apple, hat eine Handvoll Top-Berater zusammengestellt, während Generalstaatsanwalt William P. Barr das Unternehmen ins Visier genommen und darum gebeten hat, zwei iPhones eines Todesschützen zu entsperren, der auf dem Marinestation in Pensacola drei Menschen getötet hat.

In dem Bericht heißt es weiter, dass die Führungskräfte von Apple „von der schnellen Eskalation des Falls überrascht waren“, so ein Insider, der nicht autorisiert ist, öffentlich über den Fall zu sprechen.

Die New York Times berichtet auch, dass Apple „frustriert und skeptisch“ ist:

Einige im Apple-Team sind frustriert und skeptisch, weil das Justizministerium nicht genug Zeit darauf verwendet hat, mit Tools von Drittanbietern auf die iPhones zuzugreifen, sagte eine sachkundige Person.

In der Tat gibt es Drittanbieter, die damit werben, dass sie iPhones entsperren können, so z.B. Cellebrite. Wir können uns nicht vorstellen, dass Apple freiwillig von seinen Standpunkten zum Thema Privatsphäre und Datenschutz abrückt. In unseren Augen ist es nur folgerichtig, dass sich Apple Gedanken zu einem möglichen Rechtsstreit macht, bevor dieser überhaupt offiziell bei Gericht ins Leben gerufen wurde.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Matthias

    Was soll so eine Meldung ? In der Überschrift wird auf einen Rechtsstreit hingewiesen und unten kommt raus, dass ihr nur spekuliert!

    Gehen euch die Ideen aus ?

    15. Jan 2020 | 16:30 Uhr | Kommentieren

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