Apple gab 2019 rund 7,4 Millionen Dollar für Lobby-Arbeit aus.

| 15:05 Uhr | 3 Kommentare

Apple gab im vergangenen Jahr ca. 7,4 Millionen Dollar für Lobby-Arbeit in den USA aus, so geht es aus Dokumenten an das US-Repräsentantenhaus hervor. Wie von MarketWatch detailliert beschrieben, erreichten Apples Ausgaben für Lobby-Arbeit im vergangenen Jahr einen Rekord für das Unternehmen, was jedoch immer noch erheblich unter den Ausgaben von Mitbewerbern wie Facebook und Amazon liegt.

7,4 Millionen Dollar für Lobby-Arbeit

In den USA gehört Lobbyismus bei großen Unternehmen mehr oder weniger zur Tagesordnung. Seit der Trump-Regierung sind Apples Lobby-Ausgaben deutlich angestiegen. Dies zeigt, dass man in Cupertino mit den Entscheidungen in Washington nicht immer einverstanden ist. Insbesondere bei den Themen Privatsphäre, Bildung, Klimaschutz, Handel, Immigration sowie Steuer- und Patentreform möchte man die Trump-Regierung beeinflussen.

Die Analyse von MarketWatch zeigt, dass Apple immer mehr Wert auf die Lobby-Arbeit legt. Mit Ausgaben in Höhe von 7,4 Millionen Dollar im Jahr 2019 gehört der Konzern zwar immer noch zu den zurückhaltenden Parteien der FAANG-Gruppierung (Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Google), dennoch stellt das letzte Jahr für Apple einen Rekord dar. Zum Vergleich: 2018 gab Apple 6,7 Millionen Dollar für Lobby-Arbeit aus, 2017 waren es 7,2 Millionen Dollar. Vor 2016 hatte das Unternehmen nie mehr als 5 Millionen Dollar in einem Kalenderjahr für seine Interessenvertretung in der Politik ausgegeben.

Facebook hat im vergangenen Jahr 16,7 Millionen Dollar für Lobbying ausgegeben, deutlich mehr als die 12,6 Millionen Dollar, die der Social-Media-Riese 2018 investiert hatte. Auch Amazon hat seine Ausgaben von 14,4 Millionen Dollar (2018) auf 16,1 Millionen Dollar (2019) erhöht. Google verzeichnete sogar einen Rückgang bei den Lobby-Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr. So gingen hier die Ausgaben von 21,7 Millionen Dollar (2018) auf 11,8 Millionen Dollar zurück.

Kategorie: Apple

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3 Kommentare

  • Gast

    Für ein Unternehmen dieser Größe ein lächerlicher Betrag.

    23. Jan 2020 | 15:12 Uhr | Kommentieren
  • Chris

    Genau das habe ich auch gedacht.
    Die Rechnung langes dann auf Cooks Tisch und dann bekommt der Überbringer erst einmal einen Anranzer, wieso so Kleinbeträge nicht von einem seiner Assistenten abgesegnet werden.

    24. Jan 2020 | 1:10 Uhr | Kommentieren
  • MrUNIMOG

    Von der Größenordnung um drei Zehnerpotenzen geringer als die R&D-Ausgaben – wirklich bemerkenswert wenig, kaum der Rede wert.

    24. Jan 2020 | 16:06 Uhr | Kommentieren

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