App Store: Apple lehnt Coronavirus-Apps ab, die nicht von „anerkannten Institutionen“ stammen

| 13:52 Uhr | 0 Kommentare

Apple nimmt eine entschlossene Haltung gegen Coronavirus-Apps ein, die nicht von „anerkannten Institutionen“ stammen, so ein neuer Bericht von CNBC. Dem Bericht zufolge versucht Apple mit dieser Politik die Verbreitung von Fehlinformationen zu verhindern.

Coronavirus-Apps im App Store

Für den Bericht sprach CNBC mit vier unabhängigen Entwicklern, die Apps mit Bezug auf den Coronavirus bei Apple eingereicht hatten. Die betreffenden Apps würden es den Leuten ermöglichen, „Statistiken darüber zu sehen, welche Länder Coronavirus-Fälle bestätigt haben“.

Apple lehnte die Apps ab. Laut einem Entwickler erklärte das Unternehmen telefonisch, dass Apps, die sich dem Coronavirus widmen, von einer offiziellen Gesundheitsorganisation oder Regierung freigegeben werden müssen. Ein anderer Entwickler erhielt eine schriftliche Antwort von Apple. Hier wird erklärt, dass „Apps mit Daten über aktuelle medizinische Informationen von einer anerkannten Institution eingereicht werden müssen“.

In der Tat bringt die Suche nach Coronavirus und Covid-19 im App Store nur wenige Ergebnisse, darunter einen Covid-19-Virus-Tracker von Healthlynked, der auf Daten der Weltgesundheitsorganisation zugreift und eine App der brasilianischen Regierung.

Andere Technologieunternehmen haben ähnliche Schritte unternommen, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu verhindern. Facebook und Twitter haben irreführende Werbung im Zusammenhang mit dem Coronavirus verboten. Zudem hindert Amazon Verkäufer daran, Wucherpreise für Artikel wie Gesichtsmasken und Handdesinfektionsmittel zu erheben.

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