Coronavirus drückt den Smartphone-Markt auf Rekordtief

| 15:33 Uhr | 0 Kommentare

Apple gab bereits Mitte Februar bekannt, dass man seine Finanzprognosen für das Märzquartal aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs nicht erreichen würde. Bei anderen Smartphone-Herstellern sieht es nicht anders aus. Jetzt liegt uns ein Analystenbericht vor, der die Zahlen für die im letzten Monat zurückgegangenen Smartphone-Auslieferungen einschätzt.

Smartphone-Markt schrumpft 2020

Ein neuer Bericht von Strategy Analytics besagt, dass der Februar aufgrund der Coronavirus-Pandemie den Smartphone-Markt auf ein Rekordtief gedrückt hat. Die Analysten erklären, dass die globalen Smartphone-Hersteller 61,8 Millionen Einheiten ausliefern konnten, 38 Prozent weniger als die 99,2 Millionen Geräte, die im gleichen Zeitraum des Vorjahres ausgeliefert wurden. So erklärt Neil Mawston, Executive Director bei Strategy Analytics:

„Im Februar 2020 gab es den größten Rückgang in der Geschichte des weltweiten Smartphone-Marktes. Angebot und Nachfrage nach Smartphones stürzten in China ab, brachen in ganz Asien ein und verlangsamten sich im Rest der Welt. Dies ist eine Zeit, die die Smartphone-Industrie vergessen werden möchte“.

Da sich die Pandemie im März über die ganze Welt ausgebreitet hat, wird es wahrscheinlich ein weiterer trüber Monat für die Smartphone-Hersteller werden. Apple prognostizierte ursprünglich für das Märzquartal einen Umsatz zwischen 63 und 67 Milliarden Dollar, bevor das Unternehmen die Vorwarnung gab, dass dieses Ziel nicht erreicht werden kann.

Auch wenn es derzeit recht düster aussieht, so sehen Experten ein Licht am Ende des Tunnels. So erklärte zuletzt Goldman Sachs Analyst Rod Hal, dass sich bis Ende des Jahres die Situation wieder erholen wird. Hierbei wird natürlich auch das iPhone 12 helfen, dass laut Bloomberg trotz Coronavirus im Zeitplan sein soll.

Kategorie: Apple

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