iPadOS 13.4: Apple bringt „Shared iPad“ für den Business-Einsatz

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Mit der Veröffentlichung von iPadOS 13.4 hat Apple am Dienstag eine Handvoll neuer Unternehmenstools eingeführt, mit denen die Arbeitsplatz-Hardware besser eingesetzt werden kann. Das Update bietet vor allem Funktionen zur gemeinsamen Nutzung von Hardware.

Fotocredit: Apple

„Shared iPad“

Während das iPad seinen Marktanteil im Business-Sektor weiter ausbaut, arbeitet Apple kontinuierlich daran, einfachere Möglichkeiten für IT-Abteilungen zu entwickeln. Ziel ist es, dass die Produkte vielseitiger eingesetzt werden können. Die wohl interessanteste neue Business-Funktion, die wir bereits aus Apples Bildungsinitiative kennen, ist „Shared iPad“ (Geteiltes iPad).

Bisher nur im Apple School Manager verfügbar, ermöglicht „Shared iPad for Business“ den Unternehmen die gemeinsame Nutzung von Geräten durch mehrere Mitarbeiter. Dabei bietet Apple dennoch ein personalisiertes Erlebnis. Die Mitarbeiter melden sich mit einer Managed Apple ID an, um mit dem Laden ihrer Daten zu beginnen. Der Benutzer verfügt dann über eigene Mail-Accounts, eigene Dateien, eine iCloud-Fotobibliothek, App-Daten und mehr. Die Daten für den Mitarbeiter werden in der iCloud gespeichert, so dass sich die Mitarbeiter bei jedem Shared iPad, das zum Unternehmen gehört, anmelden können.

Die Daten auf dem iPad werden zwischengespeichert, so dass die Mitarbeiter aus einer Liste der letzten Benutzer wählen können, um schnell zu ihrer persönlichen Einrichtung zurückzukehren. Es gibt auch eine temporäre Sitzung, die es jedem Benutzer ermöglicht, sich ohne Konto anzumelden. Die temporären Daten werden beim Abmelden gelöscht.

Proxy-Support für APNs

Eine weitere Neuerung ist der Proxy-Support für Apples Push-Benachrichtigungsdienst (APNs). Der Dienst ermöglicht die Kommunikation von einem Mobile Device Management System zu Apple-Geräten. Unternehmen müssen die Kommunikation von ihrem Unternehmensnetzwerk zu APNs ermöglichen, damit Apple-Geräte ordnungsgemäß funktionieren. Der APN-Verkehr verwendet nun einen Proxy, wenn er in einer PAC-Datei angegeben ist. Diese Funktion bietet verbesserte Unterstützung für Unternehmensnetzwerke, bei denen der gesamte internetgebundene Datenverkehr einen Proxy durchlaufen muss. (via 9to5Mac)

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