16 Zoll MacBook Pro 2020: Intel präsentiert passende CPUs

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Intel gab heute die Einführung seiner neuesten Core-Prozessoren der 10. Generation für High-End-Notebooks bekannt, möglicherweise passend für das nächste 16 Zoll MacBook Pro. Die 45W-Chips, die zur Comet Lake Familie gehören, basieren auf Intels 14nm++ Architektur.

Intels Notebook-CPUs takten mit bis zu 5,3 GHz

Die neuen Chips der H-Serie haben die gleichen Grundtaktgeschwindigkeiten wie die Chips der 9. Generation im aktuellen 16 Zoll MacBook Pro, aber die Turbo-Boost-Geschwindigkeiten übersteigen jetzt erstmals 5 GHz. Der neue Core i9-Chip der Spitzenklasse beispielsweise taktet immer noch mit 2,4 GHz, aber seine maximale Turbo-Boost-Frequenz wurde von 5,0 GHz auf 5,3 GHz erhöht.

Intel wirbt dafür, dass sein neuer Core i9-Chip der „schnellste mobile Prozessor der Welt“ ist und als erster die 5 GHz überschritten hat. Die neuen Prozessoren der 10. Generation unterstützen auch Wi-Fi 6, alias 802.11ax. Der neue Standard bietet höhere Geschwindigkeiten, größere Netzwerkkapazität, verbesserte Energieeffizienz, geringere Latenzzeiten und Verbesserungen der Konnektivität in Bereichen mit mehreren Wi-Fi-Geräten. Wi-Fi 6-Geräte müssen WPA3 unterstützen, ein Wi-Fi-Sicherheitsprotokoll mit verbesserter kryptographischer Stärke. Apple hat seinen neuesten iPhone und iPad Pro Modellen Wi-Fi 6 bereits spendiert, aber das 16 Zoll MacBook Pro und das neue MacBook Air verfügen weiterhin nur über Wi-Fi 5.

Das derzeitige 16 Zoll MacBook Pro wurde im November 2019 eingeführt, so dass es für ein Update noch etwas zu früh ist. Kurzfristig ist es wahrscheinlicher, dass das 13 Zoll MacBook Pro mit einem Magic Keyboard und schnelleren Prozessoren aktualisiert wird, wobei eine Aktualisierung des 16 Zoll MacBook Pro für später im Jahr dennoch gesetzt sein sollte.

Bei der Gelegenheit erinnern wir uns daran, dass Analyst Ming-Chi Kuo für nächstes Jahr MacBooks in Aussicht gestellt hat, die mit ARM-basierten Prozessoren ausgestattet sein sollen. Kuo geht davon aus, dass ARM-basierte Prozessoren den Wettbewerbsvorteil der Mac-Reihe erheblich verbessern würden. Unter anderem ermöglicht der Umstieg Apple, seine Mac-Modelle zu aktualisieren, ohne von Intels Prozessor-Roadmap abhängig zu sein. Gleichzeitig könnten so die Prozessorkosten um 40 bis 60 Prozent gesenkt werden. Auch eine stärkere Differenzierung zu Windows-PCs wäre mit einem Umstieg gewährleistet.

Kategorie: Mac

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