Der erste ARM-Mac könnte ein 12 Zoll MacBook werden

| 19:55 Uhr | 2 Kommentare

Da sich Apples ARM-basierte Macs mit speziell angefertigten Chips am Horizont abzeichnen, nimmt das Thema auch in der Gerüchteküche an Fahrt auf. Heute widmet sich Leaker Fudge der noch nicht angekündigten Mac-Serie, die angeblich auf ARM-CPUs setzen soll. Besonders interessant ist hierbei die Aussicht auf ein neues 12 Zoll MacBook.

Kommt das 12 Zoll MacBook zurück?

Apple verfolgt einen mehrstufigen Plan für die Einführung von Macs auf ARM-Basis. 2016 kam der T1-Coprozessor des MacBook Pro, später folgte der T2. Diese ARM-Chips verwalten Sicherheits- und Steuerungsfunktionen und haben als wichtige Schritte beim Übergang zu einer Maschine gedient, die vollständig auf ARM-Prozessoren basieren soll.

Welche Modelle mit der neuen ARM-Technik bedacht werden, ist nicht bekannt. Geht es nach dem Leaker Fudge könnte der Abschied von Intel zunächst das 12 Zoll MacBook wiederbeleben. Dieses soll im Zuge der Einführung der neuen ARM-Prozessoren nicht nur komplett runderneuert werden, sondern auch 5G-Konnektivität mit sich bringen. Das kompakte Design des 12 Zoll Gerätes würde sich sehr gut für die Erprobung der neuen Prozessor-Generation anbieten, die vor allem sehr energieeffizient sein soll. Angeblich arbeitet Apple für den Start an einem A14X-Prozessor, der bis zu 12 Kerne bietet.

Aus technischer Sicht spricht nichts gegen einen Wechsel von Intel auf ARM. Der Wechsel hält jedoch einige Hürden bereit. Apple müsste beispielsweise zwei Versionen von macOS pflegen, die für beide Architekturen konzipiert werden müssen. Die Umstellung auf ARM könnte auch das vorläufige Ende des Apple Boot Camp bedeuten. Zudem ist die Herstellung im ARM-High-End-Bereich noch kostspielig. Deswegen könnte sich Apple tatsächlich erst einmal auf das MacBook konzentrieren.

Letztendlich würden die Vorteile die Nachteile überwiegen, so der Leaker. Apple hätte vor allem mehr Kontrolle über die Hardware- und Software-Integration – das hat sich schon auf dem iPhone und iPad zu einem großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz ausgespielt. Auf lange Sicht gesehen kann Apple hier durchaus Geld sparen und eine deutliche Performance-Steigerung erzielen. Mit größeren Stückzahlen werden dann auch stärkere Macs folgen. Ebenfalls hoch gehandelt, wird in der Gerüchteküche ein iMac, der auf die ARM-Technik setzt.

Kategorie: Mac

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2 Kommentare

  • Pluto

    dazu müsste er richtig günstig sein, vergleichbar mit dem ersten intel-mac, bevor man sich sowas holen sollte.

    15. Jun 2020 | 8:36 Uhr | Kommentieren
  • S1

    Ich warte ja auf mein lüfterloses ARM MacBook Air 13″… <3 Bitte nächstes Jahr auf den Markt bringen! Ich stell mich mal schon die Schlange vor dem nächsten Apple Store! 😀

    15. Jun 2020 | 13:49 Uhr | Kommentieren

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