Phil Schiller: Apple plant nicht, seine App Store Regeln für die „Hey“ E-Mail App zu ändern

| 15:33 Uhr | 1 Kommentar

Nachdem der Entwickler der noch jungen E-Mail App „Hey“ gehörig seinen Frust ausgelassen hatte, da man mit den App Store Richtlinien nicht zurechtkommt, meldet sich nun Phil Schiller zu Wort. So erklärt Apples Marketingchef gegenüber TechCrunch, dass das Unternehmen für „Hey“ keine Ausnahme machen wird.

Fotocredit: Apple

Keine Ausnahme für „Hey“

David Heinemeier Hansson, CTO von Basecamp, hatte keine guten Worte für Apple übrig, als das Unternehmen ein Update für seine E-Mail App „Hey“ nicht zugelassen hatte, da der Abo-Dienst kein alternatives In-App-Abonnement anbieten wollte. Dabei legen die App Store Richtlinien genau das fest.

Phil Schiller sagt nun, dass Apple seine Regeln für „Hey“ nicht anpassen wird. Dabei erklärt Schiller, dass es „viele Dinge“ gibt, die die Entwickler tun könnten, um die App innerhalb der bestehenden App Store Regeln zum Laufen zu bringen, und Apple würde es „lieben, wenn sie das tun würden“. Ziel ist es, dass der Kunde ohne weitere Hürden die App nutzen kann. Extern ein Abonnement abschließen zu müssen, wäre so eine Hürde. Die Option, auf der Entwickler-Webseite ein Abo für die App anzubieten, kann natürlich parallel zum In-App-Angebot bestehen bleiben. Letztendlich wollte Basecamp die Gebühren sparen und auf Apples Option verzichten.

Nur für bestimmte Apps kann ein Anbieter auf eine In-App-Option verzichten. Zu diesen Ausnahmen gehören unter anderem Musik-, Video- und Zeitschriften-Apps, aber E-Mail Apps gehören nicht zu den genehmigten Ausnahmen. Nur wenn diese primär für Geschäftsdienstleistungen gedacht sind, verzichtet Apple auf die Vorgabe. Dass die „Hey“ App in erster Linie überhaupt für den App Store genehmigt wurde, sei ein Fehler von Apple gewesen.

Apple stellte TechCrunch auch eine Kopie des Schreibens zur Verfügung, das an das Hey-Team geschickt wurde. Darin werden die Regeln umrissen, gegen die „Hey“ verstoßen hat. Weiterhin wird erklärt, dass Apple dem Team gerne eine Plattform zur Verteilung von Apps zur Verfügung stellt, solange die Regeln eingehalten werden.

„Danke, dass Sie ein iOS-App-Entwickler sind. Wir wissen, dass Basecamp seit vielen Jahren eine Reihe von Apps und viele Nachfolger-Versionen für den App Store entwickelt hat, und dass der App Store Millionen Downloads dieser Apps an iOS Nutzer verteilt hat. Diese Apps bieten keinen In-App-Kauf an – und haben demzufolge in den letzten acht Jahren nicht zu den Einnahmen des App Store beigetragen. Wir freuen uns, Sie weiterhin in Ihrem App-Geschäft zu unterstützen und Ihnen die Lösungen anzubieten, mit denen Sie Ihre Dienste kostenlos zur Verfügung stellen können – solange Sie die gleichen Richtlinien und Bedingungen des App Store befolgen und einhalten, die alle Entwickler befolgen müssen“.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Gast

    Gut so …..auch die Zuckerberg Gameapp würde ich nicht zuassen.
    Apple macht die Arbeit und bietet auch noch 600 Millionen
    zahlungskräftige Kunden dazu und andere wollen nicht dafür Zahlen
    und nur den Rahm abschöpfen ( Netflix).
    Immer dieses Rumjammern wegen der 30% , wenn ich einen Shop
    in einer Nebenstr. miete kostet das 10-15€ pro qm in der einer
    Ladenstr . Toplage oder einer Mall eben 150 und mehr.
    Das ist nunmal so.
    Wenn mi das zu teuer ist muss ich eben was anderes machen.

    19. Jun 2020 | 15:54 Uhr | Kommentieren

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