Apple stellt macOS Big Sur vor: Design-Upgrade und zahlreiche Verbesserungen

| 22:01 Uhr | 1 Kommentar

Die WWDC ist im vollen Gange und so gibt es von Apple einen Ausblick auf das kommende Software-Lineup – darunter iOS/iPadOS/tvOS 14 und watchOS 7. Natürlich darf auch macOS 11.0 nicht fehlen, das auf „Big Sur“ hört. macOS Big Sur enthält das bisher größte Update für Safari und umfangreiche Verbesserungen bei Nachrichten, Karten und beim Datenschutz.

macOS Big Sur

Apple hat heute eine Vorschau auf macOS Big Sur gezeigt. Die neueste Version des Desktop-Betriebssystems erhält ein Redesign, das zwar neu ist, jedoch immer noch vertraut sein soll. Safari ist vollgepackt mit neuen Funktionen, unter anderem einer anpassbaren Startseite, neuen Tabs und neuen Übersetzungsmöglichkeiten. Weiterhin hat Apple die Nachrichten App mit neuen Funktionen ausgestattet, so dass wir hier auf einer Höhe mit iOS und iPadOS sind. Karten bietet zudem neue Funktionen zum Erkunden und Navigieren der Welt.

Design-Upgrade

macOS Big Sur bietet ein weiträumiges neues Design, das die Navigation erleichtert und dem Nutzer mehr Bedienelemente zur Verfügung stellt. Dabei hat Apple nicht nur am allgemeinen Look gearbeitet, sondern ist durchaus auch ins Detail gegangen. Alles, von der Krümmung der Fensterecken bis zur Farb- und Materialpalette, wurde verfeinert. Die Icons im Dock wurden ebenfalls überarbeitet und sollen jetzt noch besser mit den Symbolen im gesamten Apple-Ökosystem übereinstimmen. Dabei hat sich Apple merklich Mühe gegeben, den Charakter des Mac beizubehalten.

Die anpassbare Menüleiste verfügt über ein neues Kontrollzentrum, das einen schnellen Zugriff auf die Bedienelemente vom Desktop aus ermöglicht. Eine aktualisierte Mitteilungszentrale umfasst mehr interaktive Benachrichtigungen und neu gestaltete Widgets in verschiedenen Größen. Diese sollen den Anwendern mehr relevante Informationen auf einen Blick liefern.

Die gesamte Erfahrung macht nun einen zielgerichteteren und frischeren Eindruck – die visuelle Komplexität wird reduziert und rückt die Inhalte der Nutzer in den Mittelpunkt.

Safari

Wie Apple erklärt, bringt macOS Big Sur die umfangreichste Aktualisierung von Safari seit seiner ursprünglichen Einführung im Jahr 2003. Safari öffnet Webseiten nun 50 Prozent schneller als Googles Chrome und verbraucht dabei die Hälfte der Energie.

Tabs wurden neu gestaltet, um die Navigation mit Safari schneller und leistungsfähiger zu machen. Nun werden mehr Tabs auf dem Bildschirm angezeigt. Zudem erhalten Nutzer eine schnelle Vorschau einer Webseite, wenn man mit der Maus über das Tab fährt.

Safari bringt neue Funktionen für eine bessere Individualisierung beim Surfen im Web. Nutzer können die neue Startseite mit einem Hintergrundbild und Bereichen wie ihrer Leseliste und iCloud-Tabs individualisieren.

Mit der integrierten Übersetzungsfunktion kann Safari ganze Webseiten aus sieben Sprachen mit nur einem Klick erkennen und übersetzen.

Auch auf den Datenschutz legt Apple wieder großen Wert. Eine neue Übersicht zum Datenschutz bietet einen zusätzlichen Einblick in die Art und Weise, wie Safari die Aktivitäten beim Surfen im Web schützt. Anwender können zudem bestimmen, wann und welche Webseiten eine Safari-Erweiterung nutzen kann.

Nachrichten

Die Nachrichten App auf dem Mac erhält neue Werkzeuge zur besseren Organisation wichtiger Konversationen und dem Austausch aussagekräftiger Nachrichten. Anwender können jetzt ihre bevorzugten Konversationen auf ihrer Nachrichtenliste festpinnen. Die Suche wurde komplett neu gestaltet — Ergebnisse werden jetzt in Links, Fotos und passenden Begriffen organisiert .

Endlich finden die aus iOS bekannten Effekte den Weg in die macOS Nachrichten App. Mithilfe von den Effekten können Anwender Nachrichten mit Luftballons, Konfetti und mehr eine individuelle Note verleihen.

Auch die Memojis fühlen sich jetzt auf dem Mac heimisch und können in Big Sur erstellt und angepasst werden. Natürlich dürfen dabei nicht die zugehörigen Sticker fehlen. Und mit einer neuen Fotoauswahl und #images ist es einfach, Bilder, GIFs und Videos schnell weiterzugeben.

Wie bei iOS 14 werden auch macOS Nutzer in Zukunft Gruppennachrichten besser verwalten können. Mit Hilfe sogenannter Inline-Antworten können Nutzer direkt auf eine Nachricht Bezug nehmen. Auch die direkte Nachricht an eine Einzelperson ist im Gruppenchat möglich. Nutzer können jetzt ein Foto oder ein Emoji für ihre Gruppenkonversation festlegen, das für alle Mitglieder der Gruppe sichtbar ist.

Karten

Die Karten App für macOS erhält eine Komplett-Überholung. Für macOS Big Sur bringt Apple neue Funktionen zum Erkunden der Welt. Mit Guides lassen sich Orte finden, die man besuchen möchte und Aktivitäten planen. Eigene Listen von Lieblingsrestaurants, Parks und Urlaubsorten können erstellt und mit Freunden geteilt werden.

Mit „Look Around“ erhalten Anwender eine 360° Ansicht eines Reiseziels und können detaillierte Indoorkarten von großen Flughäfen und Einkaufszentren durchsuchen. Routen für Fahrradtouren und Fahrten mit dem Elektroauto können jetzt mit der Karten App ebenfalls geplant werden und direkt an das iPhone gesendet werden.

Datenschutz

Wie immer steht bei Apple der Datenschutz an erster Stelle. So hat sich das Unternehmen auch für macOS Big Sur der Transparenz verschrieben. Dabei soll der Nutzer mehr Kontrolle über die eigenen Daten erhalten. Das zeigt sich auch im Mac App Store. Die neuen Datenschutzinformationen im Mac App Store zeigen den Nutzern die Datenschutzpraktiken von Apps vor dem Herunterladen verständlich an.

Verfügbarkeit

Die Entwickler Beta-Version von macOS Big Sur steht für Mitglieder des Apple Developer Program ab heute unter developer.apple.com bereit. Eine Public Beta-Version wird Mac-Anwendern nächsten Monat unter beta.apple.com zur Verfügung stehen. macOS Big Sur wird diesen Herbst als kostenloses Software-Update verfügbar sein. Weitere Informationen, einschließlich kompatibler Mac-Modelle, findet man unter apple.com/macos/bigsur-preview.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Zu Hause

    Mist. Habe iMac late 2012…. nicht kompatibel 😔

    22. Jun 2020 | 22:18 Uhr | Kommentieren

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