Vodafone setzt beim Kundenservice verstärkt auf Künstliche Intelligenz

| 22:22 Uhr | 4 Kommentare

Seit rund zwei Jahren ist TOBi bei Vodafone im Kundenservice tätig. Bei TOBi handelt es sich nicht um einen „klassischen“ Mitarbeiter, vielmehr handelt es sich um einen intelligenten Bot. Mit KI im Kundenservice setzt Vodafone nun neue Maßstäbe.

Intelligent-Bot TOBi versendet ab sofort auch Dokumente

Knapp 50 Prozent der Kundenanfragen kann TOBi derzeit individuell und personalisiert lösen. Neuverträge oder Vertragsverlängerungen zählen mittlerweile zu seinen Standard-Anfragen, die er löst. Damit entlastet er seine Kollegen; die menschlichen Kundenbetreuer.

Ab sofort bietet der digitale Service-Assistent die Möglichkeit, einfache Antworten über vorgefertigte Buttons via WhatsApp abzubilden. So kann der Kunde schneller und einfacher antworten. Ebenfalls neu: die Versendung von Dokumenten. Damit ist Vodafone deutschlandweit das erste Unternehmen, das diese Möglichkeiten seinen Kunden über WhatsApp anbietet.

Ausblick

Künftig wird TOBi seine Eingangskanäle erweitern. Neben WhatsApp, Facebook, Apple Business Chat und SMS wird TOBi zukünftig auch im Hilfe- und Support-Bereich auf der Vodafone-Homepage und in der MeinVodafone-App mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und auch Sprachnachrichten kann er in Kürze verstehen und verarbeiten. Damit ist sein Potential aber noch lange nicht ausgereizt. Sprachunterricht steht ebenfalls noch auf seinem Lehrplan.

Kategorie: Apple

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4 Kommentare

  • 〽️auCreek

    Und was ist für den menschen den er ersetzt und dem menschen am anderen ende der leitung daran so toll ?

    25. Jun 2020 | 23:15 Uhr | Kommentieren
    • Nicolai Bülow

      Daran habe ich auch gedacht… Ich frage mich wo die Menschen jetzt zum Einsatz kommen, die vor 2 Jahren noch gebraucht wurden für diesen Service

      26. Jun 2020 | 10:11 Uhr | Kommentieren
  • Chris

    Genau meine Meinung! Ich finde es nur noch traurig wie Menschen einfach durch Maschinen ersetzt werden. Ich meide wo es nur möglich ist Unternehmen und oder Geschäfte wo ich nicht mehr mit echten Menschen zu tun habe. Das ist nur um Aktionäre zufriedenzustellen und den Gewinn höchstmöglich zu optimieren. Auf den Menschen achtet da keiner mehr.

    26. Jun 2020 | 12:20 Uhr | Kommentieren
  • Chris

    Und der Satzteil, damit entlastet er seine Kollegen! Das ist doch lächerlich! Damit ersetzt er seine Kollegen! Immer mehr bis keiner mehr da ist, nur noch der Techniker für die Wartung.
    Ich bin auch überrascht, dass die Autoren das nicht kritisch sehen! Geht die Entwicklung so weiter, wird euch in naher Zukunft auch eine KI ersetzen. Wieso Autoren bezahlen wenn man nur einmal in eine KI investieren muss? Die schaut dann und versteht Streams oder wertet Veröffentlichungen aus. Und schreibt dann einen Artikel drüber. Viel schneller und aktueller als es je ein Mensch könnte. Viel Spaß in der neuen Welt.

    26. Jun 2020 | 12:26 Uhr | Kommentieren

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