iPhone 12 & 12 Pro: zunächst ohne OLED-Displays von BOE

| 17:55 Uhr | 0 Kommentare

Vor wenigen Wochen zeichnete sich bereits ab, dass der OLED-Display-Hersteller BOE die Vorgaben von Apple nicht erreichen kann. Nun gibt es den nächsten Bericht, dass BOE nicht zu den OLED-Lieferanten für die erste Charge an 5G-iPhones gehört.

BOE kann Apples OLED-Vorgaben nicht erfüllen

Apple ist stark daran interessiert, ein und die selbe Komponenten von mehreren Zulieferern zu beziehen. Dies ist allerdings nicht immer möglich. Nicht ohne Grunde war Samsung bei den OLED-Displays lange Zeit einziger Zulieferer.

Mittlerweile ist auch LG mit kleinen Stückzahlen an Bord und zudem hatte der Hersteller gehofft, dass auch BOE OLED-Displays für das iPhone 12 und iPhone 12 Pro beisteuern wird. Daraus wird allerdings nicht, bzw. erstmal nichts.

Digitimes berichtet, dass BOE die Apple Qualitätsvorgaben nicht sicherstellen konnte. Für Herbst werden vier neue iPhone 12 (Pro) Modelle erwartet. Alle Modelle sollen über ein OLED-Display verfügen. Es wird mit einem 5,4 und 6,1 Zoll iPhone 12 sowie 6,1 Zoll und 6,7 Zoll iPhone 12 Pro gerechnet. Entsprechend groß ist der Bedarf an OLED-Displays.

Samsung wird auch zukünftig der Hauptlieferant für OLED-Displays bleiben. Es heißt, dass Samsung 80 Prozent der OLED-Displays beisteuern wird. LG und BOE sollten OLED-Display für das 6,1 Zoll Modell produzieren. Während LG auf Kurs liegt, wird es bei BOE noch dauern, bis man die Qualitätsstandards von Apple erreicht. Im vierten Quartal soll es soweit sein. Damit würde die erste Charge an iPhone 12 (Pro) Modellen ohne BOE auskommen. Im besten Fall könnte BOE in diesem Jahr noch 2 Millionen OLED-Displays beisteuern.

Kategorie: iPhone

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