MacBook Pro „Flexgate“ führt zu neuer Sammelklage in den USA

| 19:11 Uhr | 0 Kommentare

Apple sieht sich mit neuen Sammelklagen in den USA konfrontiert. Dieses Mal dreht es sich um einen Designfehler des MacBook Pro, der bei einigen Geräten zu Problemen mit der Hintergrundbeleuchtung führte.

„Bühnenlicht-Effekt“ beim MacBook Pro

Im Januar letzten Jahres hatten wir euch auf ein Problem aufmerksam gemacht, mit dem sich vereinzelte Besitzer eines MacBook Pro auseinandersetzen mussten. Mit dem Begriff „Bühnenlicht-Effekt“ bzw. unter dem Hashtag #flexgate machten Anwender auf ein Problem aufmerksam, welches sich vermehrt auf einem MacBook Pro (ab 2016) zeigte. Im unteren Displaybereich wirkt es auf den betroffenen Geräten so, als ob mehrere einzelne Strahler das Display erleuchten. Einige Nutzer berichteten sogar, dass das Öffnen ihres MacBook Pro über einen bestimmten Winkel hinaus den Bildschirm vollständig ausschaltet.

Schnell zeigte sich, dass ein bestimmter Kabelsatz für die Probleme verantwortlich war. Apple verlängerte die Kabel um zwei Millimeter. Das sollte die Abnutzung mindern. Klingt zwar nicht nach sonderbar viel, allerdings haben die zwei Millimeter in diesem Fall zum Erfolg geführt, da die Kabel nun mehr Spielraum besitzen und weniger beansprucht werden. Apple hatte das Problem dann mit den 2018er MacBook Pro Modellen behoben und ein Reparaturprogramm für ausgewählte ältere Modelle gestartet.

Ein solches Problem ist in den USA natürlich eine Steilvorlage für eine Klage. Dementsprechend widmen sich gleich zwei Sammelklagen dem Thema. Eine Sammelklage verlangt die Rückerstattung aller Kosten, die der Reparatur oder dem Austausch der betroffenen MacBook Pros zuzuschreiben sind. Dabei wird Apple aufgefordert, sein Reparaturprogramm auf das 15 Zoll MacBook Pro auszuweiten. Die zweite Sammelklage argumentiert mit Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht, irreführender Werbung und Verbraucherbetrug. (via AppleInsider)

Kategorie: Mac

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