Apples Ankündigung des A14 Bionic gibt Hinweise auf iPhone 12 Leistung

| 16:59 Uhr | 2 Kommentare

Während der September-Keynote stellte Apple nicht nur neue iPads und Apple Watch Modelle vor, auch der neue A14 Bionic wurde im Zuge der iPad Air Präsentation vorgestellt. Bei der Gelegenheit erhielten wir dann auch einen Vorgeschmack auf die beeindruckende Leistung, von der auch das iPhone 12 (Pro) profitieren wird.

Fotocredit: Apple

A14 Bionic: schnellere CPU- und GPU-Kerne

Apple führt normalerweise neue Chip-Generationen mit dem iPhone ein, aber bei der Veranstaltung am Dienstag waren keine neuen Smartphones zu entdecken. Stattdessen wurde der A14 Bionic zusammen mit dem neuen iPad Air angekündigt. Somit gibt uns das iPad Air 4 einen Vorgeschmack auf die nächste iPhone-Generation.

Im neuen iPad Air steckt mit dem A14 Bionic der weltweit erste SoC (System-on-a-Chip), der in einem 5-nm-Verfahren hergestellt wird. Sage und schreibe 11,8 Milliarden Transistoren sollen auf dem Chip Platz finden, was rund 38 Prozent mehr als beim A13 sind. Das soll sich drastisch auf die Performance der CPU- und GPU-Kerne auswirken. Apple spricht von 40 Prozent mehr Prozessorleistung. An dieser Stelle sei angemerkt, dass sich Apple bei dem Vergleich auf den A12 Bionic bezieht, der noch im vorangegangenen iPad Air eingesetzt wurde. Wie gehabt gibt es sechs CPU-Kerne, die sich in zwei schnelle und vier effiziente aufteilen. Für die Quadcore-GPU gibt Apple einen Leistungsschub von 30 Prozent an. Auch hier vergleicht Apple den neuen SoC mit dem A12.

Wie AnandTech hervorhebt, bedeuten die Angaben für die Leistungssteigerungen, dass der A14 Bionic etwa 16 Prozent schneller als der A13 Bionic sein könnte, wenn die Metriken von Apple über die Generationen hinweg konsistent sind. Die Anwendung der gleichen Mathematik auf die Grafikeinheit führt zu einer Steigerung der GPU-Leistung um 8,3 Prozent.

Der A14 Bionic verfügt außerdem über eine 16-Kern-Neural-Engine, die doppelt so schnell ist wie die Vorgängergeneration und bis zu 11 Billionen Operationen pro Sekunde ausführen kann, was das maschinelle Lernen erheblich beschleunigt. In Kombination mit neuen CPU-basierten maschinellen Lernbeschleunigern erklärt Apple, dass maschinelle Lernaufgaben bis zu zehnmal schneller (verglichen mit dem A12) durchgeführt werden können. Weitere Verbesserungen betreffen den Image Signal Prozessor für Fotos und Videos. Auch die Secure Enclave, Apples hardwarebasierte Sicherheitsebene, wurde verbessert.

Unterm Strich zeigt die iPad Air 4 Präsentation schon jetzt, dass wir für das iPhone 12 Lineup einiges erwarten können. Allgemein gehen wir davon aus, dass das iPhone 12 Lineup ein 5,4 Zoll Modell, zwei 6,1 Zoll Modelle und ein 6,7 Zoll Modell umfassen wird. Das 6,7 Zoll iPhone und ein 6,1 Zoll Modell werden aller Voraussicht „Pro“-Geräte sein. Diese sollen jeweils über eine Triple-Kamera verfügen, während es sich bei dem 5,4 Zoll und dem anderen 6,1 Zoll Modell um iPhones des unteren Preissegments mit Dual-Kameras handeln soll. Zudem wird für mindestens eine iPhone 12 Pro Variante ein LiDAR-Scanner erwartet.

Kategorie: iPhone

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2 Kommentare

  • Screamer

    Dann wird die iPhone 12 SoC fast so schnell sein wie die von iPad Air, die SoC werden ja in den iPads immer etwas höher getaktet.

    16. Sep 2020 | 19:02 Uhr | Kommentieren
  • Gast

    Screamer
    ich glaube das der A14 ein anderer Chip im iPhone wird
    Der im iPad Air hat es sechs CPU-Kerne, die sich in zwei schnelle und
    vier effiziente aufteilen.( 6 Kerne)
    Ich habe vor 3 Wochen in einem Tech-Bericht von einem 10 Kerner
    gelesen , 4 schnelle 6 eff.
    Dann käme im neue iPad Pro einer mit 14 , glaube aber eher das
    der mit 10 Kernen im iPadPro mit einem x oder + landet und
    der mit 14 im neuen iMac und MacBookPro .
    Bisschen viel für ein iPhone.

    17. Sep 2020 | 0:28 Uhr | Kommentieren

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